<?xml version="1.0"?>
<?xml-stylesheet type="text/css" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/skins/common/feed.css?303"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Franziska+Sch%C3%BCrch</id>
		<title>Personenlexikon BL - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Franziska+Sch%C3%BCrch"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Franziska_Sch%C3%BCrch"/>
		<updated>2026-04-07T09:06:32Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.23.1</generator>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Kurt_Eichenberger</id>
		<title>Kurt Eichenberger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Kurt_Eichenberger"/>
				<updated>2015-04-21T10:15:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Eichenberger&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Kurt&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=16&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wynetal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2005&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=01&lt;br /&gt;
|TODESTAG=02&lt;br /&gt;
|TODESORT=Binningen&lt;br /&gt;
|BERUF=Professor für öffentliches Recht, Rektor der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=EichenbergerK1896.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Arthur Eichenberger (Kaufmann) und der Lydia, geborene Sommerhalder. Heirat mit Anna Lutz (Ärztin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Eichenberger wurde in Wynental in der Gemeinde Burg als Sohn eines Rohtabakhändlers geboren. Er besuchte die Bezirksschule in Reinach (AG) und die Kantonschule in Aarau. Nach seiner Matura studierte er ab 1942 Geschichte und Jura in Zürich und Bern. 1948 promovierte er in Rechtswissenschaft mit einer Schrift zur obersten Gewalt im Bund. 1950 absolvierte er das aargauische Fürsprecherexamen. Nach seiner Promotion arbeitete Eichenberger von 1949 bis 1952 zunächst als Gerichtsschreiber am Bezirksgericht Baden und von 1952 bis 1959 als Departementssekretär der Direktion des Innern und des Gesundheitswesens des Kantons Aargau. Von 1949 bis 1956 wirkte er zudem als Gerichtspräsident in Brugg. 1959 wurde Eichenberger zum aargauischen Oberrichter gewählt und amtete bis 1963 in der verfassungsrechtlichen Abteilung des Obergerichts. Zeitweise war er am Bundesgericht in Lausanne als Ersatzrichter eingesetzt.&lt;br /&gt;
1960 habilitierte Eichenberger sich mit einer Schrift zur richterlichen Unabhängigkeit als staatsrechtliches Problem. 1963 wurde er zuerst als ausserordentlicher Professor an die Universität Bern berufen. Im selben Jahr berief ihn dann die Universität Basel, wo er sein Ordinariat als Professor für Staats- und Verwaltungsrecht antrat und es bis zu seiner Pensionierung 1992 innehielt. Zweimal wirkte er als Dekan der Juristischen Fakultät, von 1966 bis 1976 und erneut von 1976 bis 1977. Von 1968 bis 1969 war er zudem Rektor der Universität Basel. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde ihm von den Universitäten Tübingen und St. Gallen der Ehrendoktor verliehen. Darüber hinaus wurde Eichenberger Zeit seines Lebens von Organen auf kantonaler wie Bundesebene zu Fragen des öffentlichen Rechts konsultiert. Ab 1974 etwa beteiligte er sich an der Überarbeitung der aargauischen Kantonsverfassung, die im September 1980 vom Volk angenommen wurde. Er arbeitete ausserdem an der Totalrevision der Bundesverfassung mit, für die er sich ab 1977 stark gemacht hatte. Von 1971 bis 1973 stand er dem Schweizerischen Juristenverein als Präsident vor. Auch nach seiner Pensionierung blieb er als Berater aktiv und leitete etwa von 1990 bis 1995 die Arbeitsgruppe zu den Führungsstrukturen des Bundes.&lt;br /&gt;
Daneben durchlief Eichenberger eine militärische Laufbahn. Während des Zweiten Weltkriegs diente er im Wynentaler Stumpenbataillon 56 als Korporal und im Aarauer Stadtbataillon 57 als Zugführer. Von 1959 bis 1964 war er Kommandant des Füsilierbataillons 55, von 1969 bis 1972 des Infanterieregiments 23, und von 1972 bis 1975 kommandierte er als Brigadier das Grenzbataillon 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Beiträge zum Aargauischen Zivilprozessrecht. Aarau 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste Gewalt im Bunde. Über die verfassungsrechtliche Verteilung und die tatsächliche Ausübung der Rechtssetzungs- und Regierungsfunktionen im schweizerischen Bundesstaat. Zürich 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtssetzungsverfahren und Rechtssetzungsformen in der Schweiz. Bemerkungen zur Praxis der Rechtssetzung, insbesondere der Gesetzgebung. Basel 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die richterliche Unabhängigkeit als staatsrechtliches Problem. Bern 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsreformen und Regierungsbild in der Schweiz. Basel 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baselstädtische Kantonsverfassung. 3., unveränderte Aufl., Basel 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Abschied von Kurt Eichenberger. In: Neue Zürcher Zeitung, 08.01.2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aargau konnte stolz sein. In: Aargauer Zeitung, 08.01.2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festschrift für Dr. Kurt Eichenberger, alt Oberrichter, Beinwil am See. Zur Vollendung seines 80. Lebensjahres. Aarau 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Eichenberger ist 60. In: Basler Zeitung, 16.06.1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Dr. Kurt Eichenberger 70. In: Aargauer Tagblatt, 17.06.1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Kurt Eichenberger. In: Basler Nachrichten, 21.08.1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein und Sollen des heutigen Staates. In: Basler Zeitung, 22.12.1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler und Pädagoge. Jura-Professor Kurt Eichenberger ist 83-jährig gestorben. In: Basler Zeitung, 08.01.2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 70. Geburtstag von Kurt Eichenberger. In: Neue Zürcher Zeitung, 16.06.1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zürcher, Christoph: Eichenberger, Kurt. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20340.php, Zugriff: 08.05.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel, Dokumentensammlung 1963–2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Tsch%C3%A4ni</id>
		<title>Hans Tschäni</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Tsch%C3%A4ni"/>
				<updated>2015-01-16T08:31:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Tschäni&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Hans&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Basel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1999 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=01&lt;br /&gt;
|TODESTAG=15&lt;br /&gt;
|TODESORT=Wädenswil&lt;br /&gt;
|BERUF=Schriftsetzer, Journalist&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Dittingen und Rüschlikon&lt;br /&gt;
|BILD=TschäniH1916.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Arthur Tschäni (Steinhauer, Landwirt) und der Lina, geborene Cueni. Heirat 1946 mit Hanny Staeheli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Tschäni wuchs mit sechs Geschwistern im Laufental auf und besuchte von 1922 bis 1932 die Schulen in Dittingen und Laufen. Von 1933 bis 1937 machte er in Basel eine Lehre als Schriftsetzer und besuchte an der Volkshochschule historische, literarische und juristische Kurse. Danach arbeitete er als Buchbinder und Schriftsetzer unter anderem bei der «National Zeitung». Dann wechselte er ins Schreibfach und war von 1950 bis 1953 Redaktor beim «Fricktaler Boten», von 1953 bis 1960 Inlandredaktor der «Luzerner Neuesten Nachrichten» und von 1960 bis 1981 Inlandredaktor und später Inlandchef des «Tages-Anzeigers» (TA). Beim TA war er 1963 massgeblich an der Umgestaltung beteiligt.&lt;br /&gt;
Daneben war Tschäni von 1969 bis 1974 Mitglied des Zentralvorstands der Neuen Helvetischen Gesellschaft. Er förderte den Austausch zwischen den schweizerischen Sprachgebieten, vor allem als Präsident der Oertli-Stiftung und von 1974 bis 1983 ebenfalls als Präsident der literarischen CH-Reihe: In dieser Zeit erschienen mehrere Übersetzungen zeitgenössischer Schweizer Autoren in den jeweils anderen Landessprachen. 1979 nahm er als Präsident der Herausgeberschaft den Preis des Schweizer Buchhandels entgegen.&lt;br /&gt;
Tschäni publizierte mehrere Betrachtungen über die Schweizerische Politik und Wirtschaft. Sein Werk «Profil der Schweiz» wurde schweizweit im Staatskundeunterricht verwendet. Nach seiner Pensionierung schrieb er von 1984 bis 1991 unter dem Titel «Politische Gedankengänge» im TA Kolumnen zum innenpolitischen Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Profil der Schweiz. Ein lebendiges Staatsbild. Zürich 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition ausserhalb des Parlaments. In: Politische Rundschau, Jg. 49, Nr. 3 (1970), S. 139–141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mini-Profil der Schweiz. Aarau 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diktatur des Patriotismus. Für eine freiere Schweiz. Basel 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demokratie auf dem Holzweg. Bemerkungen zur helvetischen Dauerkrise. Zürich 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteien, Programme, Parolen. Aarau 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regiert die Schweiz? Eine kritische Untersuchung über den Einfluss von Lobby und Verbänden in der schweizerischen Demokratie. Zürich 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem gehört die Schweiz? Eine kritische Sicht auf den Umgang mit Eigentum und Bodenbesitz in der Vergangenheit und heute. Zürich 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zukunftstauglichkeit des Milizsystems. Bern 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrblätz Laufental. Vom schwierigen Weg der direkten Demokratie. In: Cueni, Andreas (Hg.): Lehrblätz Laufental. Vom schwierigen Weg der direkten Demokratie. Zürich 1993, S. 93–104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Aschinger, Richard et al.: Ich bin vielleicht ein Sonderfall. Interview mit Hans Tschäni. In: Ders. (Hg.): Gegensteuer. Wider die Arroganz der Mächtigen. Zeugnisse aus der Arbeit eines Journalisten. Herausgegeben zum 70. Geburtstag von Hans Tschäni. Zürich 1987, S. 9–19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein engagierter Publizist. Zum Tode von Hans Tschaeni, Redaktor beim «Tages-Anzeiger» und Autor. In: Tages-Anzeiger, 18.01.1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumnist Hans Tschäni hört auf. In: Tages-Anzeiger, 05.10.1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wipf, Matthias: Tschäni, Hans. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D41625.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel, Tschaeni, Hans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]] [[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Albertine_M%C3%BCller-Erbsmehl</id>
		<title>Albertine Müller-Erbsmehl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Albertine_M%C3%BCller-Erbsmehl"/>
				<updated>2015-01-16T08:29:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Müller&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Albertine&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Erbsmehl&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=um 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2013&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=23&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Schreinerin &lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Frau&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Grellingen&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heirat mit Franz Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albertine Erbsmehl bestand 1936 als erste Frau in der Schweiz die Schreinerprüfung, nachdem sie im väterlichen Geschäft und an der Gewerbeschule Basel ihre Ausbildung absolviert hatte. Zu ihrer Lehrlingsprüfung in Delémont erschien eigens ein Vertreter des Berufsverbands von Bern. Ihre Rolle als Pionierin im Schreinerhandwerk wurde im April 1943 bekannt, als in schweizerischen Zeitungen fälschlicherweise die Meldung erschien, dass Gerda Eichenberger aus Beinwil am See (AG) die erste gelernte Schreinerin in der Schweiz sei. Umgehend berichtigte die Zeitung «Nordwestschweiz» diesen Fehler und verwies auf die bereits sieben Jahre zuvor bestandene Prüfung von Müller-Erbsmehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel. In: Nordwestschweiz, 16.04.1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel. In: Nordwestschweiz, 22.04.1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidlin, Adrian und Pierre Gürtler: Dorfgeschichten und Kunterbuntes. In: Heimatkunde Grellingen. Liestal 1999, S. 103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Lorenz_Balmer</id>
		<title>Lorenz Balmer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Lorenz_Balmer"/>
				<updated>2015-01-16T08:28:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Balmer&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Lorenz&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=05&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=19&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Herisau (AR)&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2004 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=10&lt;br /&gt;
|TODESTAG=09&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Bildhauer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Lausen und Basel&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Heirat 1954 mit Helen Gerber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz Balmer besuchte in St. Gallen die Kantonsschule. Nach der Maturität schrieb er sich für ein Studium der Germanistik ein, verliess die Universität Zürich jedoch bald, um sich der bildenden Kunst zu widmen. An der Académie Colarossi in Paris nahm er Unterricht im Zeichnen. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sah er sich gezwungen, in die Schweiz zurückzukehren, wo er Aktivdienst leisten musste.&lt;br /&gt;
Während eines Urlaubs lernte Balmer bei der französischen Bildhauerin und Grafikerin Germaine Richier in Zürich modellieren. Nach Kriegsende zog er nach Basel, wo er zusammen mit seiner Frau, ebenfalls einer Bildhauerin, ein Haus im Wettsteinquartier bezog. Das Paar arbeitete oft zusammen.&lt;br /&gt;
Zuerst wandte sich Balmer der gegenständlichen Kunst zu. Aus seiner Frühzeit stammt zum Beispiel «Ross und Reiter», eine Skulptur, die er 1954 im Auftrag der Baudirektion des Kantons Basel-Landschaft herstellte. Im Laufe seines Schaffens wurden seine Werke zunehmend abstrakt: Er orientierte sich dabei an der Formenvielfalt der Natur. Seine Plastiken verstand er auch immer im Zusammenhang mit der Architektur: Kunst sollte einen Gegenpol zur Architektur darstellen.&lt;br /&gt;
Balmer war Mitglied der Leitungsgremien der Kunstvereine Basel-Landschaft und Basel-Stadt und der Basler Kunstkredit-Kommission. &lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Frau Helene Balmer unterrichtete er während dreissig Jahren junge Bildhauerinnen und Bildhauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Isabel Koellreuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ross und Reiter. Skulptur, Liestal, 1954. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalligraphie in Marmor. Wandskulptur, Fröschmattschulhaus Pratteln, 1975–1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balmer, Lorenz. In: SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. URL: www.sikart.ch/kuenstlerInnen.aspx?id=4000482, Zugriff: 01.10.2014. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Form in Marmor. In: Basler Zeitung, 29.09.1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz Balmer zum 60. Geburtstag. In: National-Zeitung, 19.05.1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maag, Annemarie: Er verstand, dem Stein Leben einzuhauchen (Nachruf). In: Basellandschaftliche Zeitung, 20.10.2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plattner, Stefy: Gegensätze und Gemeinschaftswerk: Skulpturen-Ausstellung von Helen und Lorenz Balmer in Liestal. In: Basellandschaftliche Zeitung, 03.05.1995. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Walter_Weigum</id>
		<title>Walter Weigum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Walter_Weigum"/>
				<updated>2015-01-16T08:26:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Weigum&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Walter&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Siegfried Walter Weigum&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=02&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Neudorf (deutsche Kolonie), Verwaltungsbezirk Cherson, Russland&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2004&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=28&lt;br /&gt;
|TODESORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BERUF=Lehrer, Historiker, Autor&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Brunnadern (SG) und Liestal&lt;br /&gt;
|BILD=WeigumW1908.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des David Weigum (Pfarrer) und der Clara, geborene Plüss. Heirat 1938 mit [[Elsbeth Weigum-Senn|Elsbeth Senn]]. Zwei Töchter, zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Weigum wuchs als Sohn eines russlanddeutschen Vaters und einer Aargauer Mutter zunächst im russischen Neudorf auf. Ab 1913 lebte die Familie im katholischen Appenzell, wo sein Vater als Pfarrer einer kleinen reformierten Gemeinde eingesetzt wurde. In Appenzell besuchte Weigum ab 1915 die Schulen bis zur ersten Gymnasialklasse. Nachdem er in Niesky bei Görlitz ein Zwischenjahr am Pädagogium absolviert hatte, besuchte er ab 1923 die Evangelische Lehranstalt Schiers, die er 1927 mit der Matura abschloss. Von 1927 bis 1931 studierte Weigum in Zürich, Heidelberg und Paris Geschichte und Germanistik. Er erlangte das Sekundarlehrer-Diplom an der Universität Zürich. Ab 1932 unterrichtete Weigum an der Bezirksschule in Waldenburg. Seine Dissertation von 1945 trug den Titel «Heutelia. Eine Satire über die Schweiz des 17. Jahrhunderts». Ab 1946 arbeitete Weigum in Liestal an der Bezirksschule, der Realschule und ab 1964 als Sprach- und Geschichtslehrer am Gymnasium.&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung 1967 publizierte er die Jugenderinnerungen seines Vaters als Deutschrusse auf der Krim, später gab er auch seine eigenen Jugenderinnerungen heraus. 1998/99 beschäftigte er sich mit den Publikationen seiner Mutter und gab Auskunft für das Buch «Frauenleben Appenzell». Er engagierte sich auch in verschiedenen Vereinen. So war er beispielsweise während zwanzig Jahren Aktuar der Gemeinnützigen Gesellschaft Baselland und Mitglied bei der Schützengesellschaft Liestal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
«Heutelia». Eine Satire über die Schweiz des 17. Jahrhunderts. Frauenfeld 1945. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Weigum: Damals auf der Krim (1876–1952). Hg. von Walter Weigum. Stuttgart [ohne Jahr].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketzer, Kind und Konkubine. Eine Kindheit in Appenzell (1913–1922). Hg. von Roland Inauen. Basel 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bräuniger, Renate (Hg.): Frauenleben Appenzell. Beiträge zur Geschichte der Frauen im Appenzellerland, 19. und 20. Jahrhundert. Herisau 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Walter Weigum-Senn, Liestal, zum 80. Geburstag. In: Basellandschaftliche Zeitung, 02.11.1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Weigum-Senn. In: Basellandschaftliche Zeitung, 28.02.2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Weigum, Liestal, zum 90. Geburtstag. In: Basellandschaftliche Zeitung, 03.11.1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, Sammlung biographischer Zeitungsausschnitte BioGen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen</id>
		<title>Christian Wurstisen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen"/>
				<updated>2015-01-05T15:18:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Wurstisen&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Christian&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1544 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=23&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1588 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=28 oder 29&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Professor an der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Pantaleon Wurstisen (Ratsherr) und der Brigida, geborene Zeller. Heirat mit Valeria Murer. Sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Wurstisens Vater war von ärmlicher Herkunft und hatte sich bei einem Metzger in Liestal verdingt, ehe er 1545 nach Basel zog und 1561 dort Ratsherr wurde. Christian Wurstisen besuchte die Schule auf Burg in Basel unter dem Rektor Thomas Platter. Bereits seit seiner Jugend, ab 1557, führte er unregelmässig Tagebuch. 1558 begann er ein Studium der Mathematik und Geschichte an der Universität Basel, 1560 folgte die prima laurea, ein erstes Examen, und 1562 die Ernennung zum Magister Artium. Im Anschluss daran studierte er Theologie.&lt;br /&gt;
1563 amtete Wurstisen als Pfarrer in Grosshüningen, ab 1564 als Verweser in der Helferei zu St. Theodor. Es kam 1566 zu Beratungen, ob Wurstisen die Leitung der Helferei übernehmen sollte; diese Pläne wurden aber abgelehnt mit der Begründung, dass man seine Predigten nicht verstehe. Er bat deshalb den Bürgermeister in einem Brief um Entlassung und verliess das Amt noch im selben Jahr. Neben den Uneinigkeiten gab es einen weiteren Grund für seinen Entlassungswunsch: Ebenfalls 1564 begann Wurstisen seine Tätigkeit als Professor für Mathematik an der Universität Basel, da sein Vorgänger an der Pest gestorben war. Diese Stellung hielt er inne bis 1584, als er zur Professur für Theologie wechselte. Zweimal war Wurstisen Rektor der Universität: das erste Mal von 1577 bis 1578 und das zweite Mal von 1583 bis 1585. Bereits kurz nach dem Wechsel der Professur wurde er 1585 zum Stadtschreiber ernannt. &lt;br /&gt;
Zeitlebens betätigte Wurstisen sich als Chronist. 1570 begann er mit seiner Arbeit an der Basler Chronik. 1577 erschienen die «Epitomes historiae Basiliensis», eine historische Topographie Basels. Nach zehn Jahren Materialsammlung und Arbeit erschien 1580 schliesslich die Bassler Chronick, die die Geschichte Basels und der Umgebung bis 1534 abdeckt und die zuletzt 1978 eine Neuauflage erfuhr. Auch nach der Veröffentlichung sammelte er weiteres Material. 1585 veröffentlichte er die Quellensammlung «Germaniae historicum illustrium».&lt;br /&gt;
In den Veröffentlichungen über Wurstisen wird häufig darüber spekuliert, dass Galileo Galilei in Wurstisens Vorlesungen vom kopernikanischen Modell überzeugt wurde; fest steht zwar, dass Wurstisen dieses astronomische Weltbild vertrat und lehrte, unklar ist allerdings, ob er jemals in Italien war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Beschreibung des Basler Münsters und seiner Umgebung (hrsg. von Rudolf Wackernagel). In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 399–522. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110917, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Basler Chronick. Genève 1978 (mit einem Vorwort von Andréas Burkhard). (Erstveröffentlichung 1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Diarium des Christian Wurstisen 1557-1581 (hrsg. von Rudolf Luginbühl). In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 1, Basel 1902, S. 53–145. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-111273, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Bernoulli, August: Wurstisen, Christian. In: Allgemeine Deutsche Biographie. Leipzig 1898, S. 346–347. URL: www.deutsche-biographie.de/sfz86292.html, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burckhardt, Achilles: Christian Wurstisen. In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 359–398. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110916, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hess, Stefan: Wurstisen, Christian. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D18694.php, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuteberg, René: Berühmte Basler und ihre Zeit. Sieben Biographien. Basel 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Zumthor</id>
		<title>Franz Zumthor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Zumthor"/>
				<updated>2015-01-05T15:16:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Zumthor-Hoffmann&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Franz&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Therwil&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2013&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=05&lt;br /&gt;
|TODESTAG=06&lt;br /&gt;
|TODESORT=Therwil&lt;br /&gt;
|BERUF=Gemeindeverwalter Therwil&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landrat (CVP), Landratspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Therwil&lt;br /&gt;
|BILD=ZumthorF1933.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Alois Zumthor und der Maria, geborene Bohrer. Heirat mit Ruth Hoffmann. Zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumthor wuchs in seiner Heimatgemeinde Therwil auf. Nach der Schulzeit absolvierte er in Basel eine kaufmännische Lehre. 1951 wurde er zum Gemeindekanzlisten und bereits im August 1955 zum Gemeindeverwalter von Therwil gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seiner Pensionierung 1993. Während Zumthors fast vierzigjähriger Amtszeit als Gemeindeverwalter wuchs die Bevölkerung Therwils von 1500 auf 7000 Einwohnerinnen und Einwohner an, was sich auf die Beanspruchung der Gemeindeverwaltung auswirkte. Zumthor setzte sich für die Errichtung einer gemeindeeigenen Sozialberatungsstelle ein. Ausserdem übernahm er als fundierter Kenner seiner Gemeinde die Redaktion der «Heimatkunde Therwil» (1999).&lt;br /&gt;
1963 wurde er als Vertreter der CVP in den Landrat gewählt, dem er bis 1975 angehörte. Die Wahl zum Vizepräsidenten erfolgte im Amtsjahr 1973/74 und 1974/75 präsidierte er den Landrat. Zumthor engagierte sich für die Öffentlichkeit und kannte sich im politischen Leben aus, weshalb er Mitglied in verschiedenen Kommissionen war, unter anderem der landrätlichen Spitalkommission. Zwischen 1980 und 1984 entstand eine neue Kantonsverfassung: Zumthor war in den Verfassungsrat gewählt worden und präsidierte dort die CVP-Fraktion.  &lt;br /&gt;
Er war ausserdem im Verwaltungsrat der Coop Immobilien AG Bern, Präsident der Patenschaft Coop für Berggebiete Basel, Präsident des Schweizerisches Verbandes der Hypothekar-Bürgergenossenschaften Weinfelden und im Vorstand der Hypothekar-Bürgergenossenschaft für Wohneigentumsförderung Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zumthor, Franz (Hg.): Heimatkunde Therwil. Liestal 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft vom Einwohnerdienst Therwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1972. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jun1972-htm.292682.0.html, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1973. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jun1973-htm.292395.0.html, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1974. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jun1974-htm.291979.0.html, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1966. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/mai1966-htm.290870.0.html, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachruf. In: Website Gemeinde Therwil. URL: www.therwil.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&amp;amp;info_id=209699, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zivilstandmitteilungen. Todesfall: Zumthor-Hoffmann, Franz. In: Website Gemeinde Therwil. URL: www.therwil.ch/de/aktuelles/amtsmitteilungen/?action=showinfo&amp;amp;info_id=208984‎, Zugriff 01.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel, Biogr. Zumthor, Franz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Peter_Zwick</id>
		<title>Peter Zwick</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Peter_Zwick"/>
				<updated>2015-01-05T15:15:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Zwick&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Peter&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=05&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=08&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Basel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2013&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=23&lt;br /&gt;
|TODESORT=Münchenstein&lt;br /&gt;
|BERUF=Lithograf, Druckdesigner, Maschinentechniker&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landrat (CVP), Regierungsrat&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Münchenstein&lt;br /&gt;
|BILD=ZwickP1950.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heirat 1980 mit Rita Rudin. Zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Zwick wuchs in Basel auf und absolvierte eine Lehre zum Lithografen bei den «Basler Nachrichten». Danach bildete er sich am Technikum zum Druckdesigner und Maschinentechniker weiter und arbeitete später als Verkaufsleiter in der Etikettierbranche.&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1998 war Zwick Präsident der römisch-katholischen Kirchgemeinde Münchenstein und von 2000 bis 2007 Präsident der römisch-katholischen Landeskirche Baselland. Er engagierte sich als Präsident der Betriebskommission des Kuspo Münchenstein, einer Mehrzweckhalle für kulturelle und sportliche Anlässe.&lt;br /&gt;
Zwick war Mitglied der CVP. Von 1995 bis 2001 war er Mitglied der Gemeindekommission Münchenstein. 1999 folgte die Wahl in den Landrat des Kantons Basel-Landschaft, in dem er Mitglied der Bau- und Planungs- sowie der Personalkommission war. Als Landrat präsidierte er von 2003 bis 2007 die CVP/EVP-Fraktion. 2007 wurde Zwick in den Regierungsrat gewählt und übernahm die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. Von 2011 bis 2012 war Zwick Regierungspräsident des Kantons. Zu seinen wichtigsten Amtshandlungen gehörten die Spitalplanung und die Neuausrichtung der Langzeitplanungen seiner Direktion. Er führte unter anderem die kantonalen Spitäler im Kantonsspital Baselland zusammen und verselbstständigte die Psychiatrie.&lt;br /&gt;
Im August 2012 erkrankte Zwick an einem Augentumor, der ihn zwang, sich vorübergehend aus der Politik zurückzuziehen. Im Herbst nahm er sein Amt wieder auf und gab im Dezember die scheinbare Remission der Krankheit bekannt. In dieser Zeit geriet er politisch in die Kritik, besonders aufgrund massiver Fehlausgaben bei der Neubauplanung des Bruderholzspitals.&lt;br /&gt;
Im Februar 2013 erkrankte Zwick erneut und verstarb während seiner Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Baselbieter Regierungsrat Peter Zwick ist tot. In: SRF News, 23.02.2013. URL: www.srf.ch/news/schweiz/baselbieter-regierungsrat-peter-zwick-ist-tot, Zugriff: 20.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gohl, Jürg: Regierungsrat Peter Zwick verstirbt 62-jährig im Amt. In: Landschaften &amp;amp; Menschen im Baselbiet, Baselbieter Heimatbuch, Bd. 29 (2013), S. 277–281.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Zwick hat Kampf gegen seinen Augen-Tumor verloren. In: Basellandschaftliche Zeitung, 23.02.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Zwick ist tot. In: Basler Zeitung, 23.03.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungsrat Peter Zwick gestorben. In: Tagesanzeiger, 23.02.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungsrat Peter Zwick ist gestorben. In: Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorien:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Robert_Wenner</id>
		<title>Robert Wenner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Robert_Wenner"/>
				<updated>2015-01-05T15:15:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Wenner&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Robert&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=20&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Neapel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1979&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=04&lt;br /&gt;
|TODESTAG=27&lt;br /&gt;
|TODESORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BERUF=Gynäkologe&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=St. Gallen&lt;br /&gt;
|BILD=WennerR1909.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heirat mit Freda (Friedel) Wald (Schauspielerin). Eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Wenner besuchte das Gymnasium in Glarisegg bei Steckborn (TG). Danach studierte er in Rom und Zürich Medizin und schloss 1933 mit dem Staatsexamen ab. 1935 promovierte er über die Therapie der Pseudarthrose. Im selben Jahr kam er ans Frauenspital Basel, wo er bereits ab 1938 als Erster Oberarzt und Leiter der geburtshilflich-gynäkologischen Poliklinik tätig war. 1942 folgte die Habilitation an der Universität Basel für Geburtshilfe und Gynäkologie und 1953 wurde er zum ausserordentlichen Professor berufen. Zwischen 1940 und 1950 verfasste er mehrere Artikel über seine klinische Forschung im Bereich der Sexualhormone. In seinem Werk «Grundriss der gynäkologischen Endokrinologie» von 1952 fasste er die Ergebnisse dieser Schaffenszeit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Forscher beschäftigte sich Wenner mit der therapeutischen Verwendung von Hormonen in der Gynäkologie, der Therapie von klimakterischen Ausfallerscheinungen, medikamentös bedingten Fruchtschädigungen, der künstlichen Befruchtung sowie der Früherfassung des Gebärmutter-Karzinoms. Er gilt als Pionier der Frauenheilkunde in der Schweiz, insbesondere im Bereich der Hormontherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenner führte während einigen Jahren eine Privatpraxis in Basel. Von 1962 bis 1974 war er Chefarzt der Frauenklinik des neuen Kantonsspitals Liestal. Im Jahr seines Austritts übernahm er die Stelle des Generalsekretärs bei der Schweizerischen Akademie für medizinische Wissenschaften und engagierte sich in der Schweizerischen und Baslerischen Krebsliga. Er war Präsident und Ehrenpräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie. Zudem initiierte er die Gründung der Société Gynécologie de la Suisse Romande und der Deutschschweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie. &lt;br /&gt;
Wenner und seine Frau gründeten 1977 die Robert Wenner Stiftung, die erfolgreiche Krebsforscherinnen und -forscher unterstützt. 1983 wurde zum ersten Mal der Robert-Wenner-Preis verliehen. Zudem bemühte sich Wenner in seinen letzten fünf Lebensjahren, eine im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft eine Kommission für Missbildungen zu gründen. Er war auch an der Gründung der Arbeitsgruppe zum Studium der heterogenen Insemination beteiligt.&lt;br /&gt;
Robert Wenner starb 1979 an Schilddrüsenkrebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Zur Therapie der Pseudarthrosen, unter besonderer Berücksichtigung der Resultate mit der Umkehrplastik nach Brun. Dissertation Universität Basel, Basel 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Therapie von klimakterischen Ausfallserscheinungen. Bern 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Bemerkungen zur Hormontherapie mittels Tablettenimplantationen. Schwarzenburg 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe des praktischen Arztes im Kampfe zur Früherfassung des Portio-Carcinoms. Zürich 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wirkung des androgenen Hormons auf den weiblichen Organismus. Stuttgart 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendung und Dosierung der Keimdrüsenhormone in der Frauenheilkunde. In Zusammenarbeit mit Theo Koller. Basel 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundriss der gynäkologischen Endokrinologie. Basel 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latent female genital tuberculosis. Basel/New York 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben und Möglichkeiten der Familienplanung. In: Die Zukunft des Menschen in der heutigen Wissenschaft. Fünf Akademische Vorträge, Basel 1970, S. 81–103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gelzer, Justus Melchior: Robert Wenner. Facetten eines aussergewöhnlichen Frauenarztes. Würdigung des Stifters anlässlich der Preisverleihung des Robert Wenner-Preises 1995 der Schweizerischen Krebsliga. Basel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käser, O.: Nachruf Robert Wenner. URL: www.karger.com/Article/Pdf/268908, Zugriff: 12.08.2014.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Wenner zum Gedenken. In: Basler Zeitung, 30.04.1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Wenner Preis. In: Krebsliga Schweiz. URL: www.krebsliga.ch/de/fachpersonen/forschung/forschungspreise/robert_wenner_preis2/, Zugriff: 12.08.2014.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an Robert Wenner. In: Basellandschaftliche Zeitung, 30.04.1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv St. Gallen: Robert Wenner-Wald als Internatsschüler in Glarisegg bei Steckborn TG. URL: scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=114472, Zugriff: 13.08.2014.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ernst_Martin_(1909_-_)</id>
		<title>Ernst Martin (1909 - )</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ernst_Martin_(1909_-_)"/>
				<updated>2015-01-05T14:49:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Martin |VORNAME1=Ernst |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1909 |GEBURTSMONAT=03 |GEBURTSTAG=11 |GEBU…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Martin&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Ernst&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=&lt;br /&gt;
|TODESTAG=&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landrat (SP), Landratspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Martin wuchs als Sohn eines Landwirts auf. Er arbeitete Zeit seines Lebens für die SBB in verschiedenen Positionen etwa als Barrierenwärter und als Schriftenkontrolleur. Während zwanzig Jahren präsidierte er die Bürgergemeinde Frenkendorf und war Mitglied in zahlreichen Kommissionen sowie Präsident der Grütli-Krankenkasse Frenkendorf/Füllinsdorf. Ab 1957 vertrat er die SP im Landrat, dem er 1970 als Präsident vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Landrat Ernst Martin sechzigjährig. In: National-Zeitung, 12.03.1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik für den Monat Juli 1970. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jul1970-htm.293448.0.html, Zugriff: 17.07.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen</id>
		<title>Christian Wurstisen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen"/>
				<updated>2015-01-05T14:46:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Wurstisen&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Christian&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1544 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=23&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1588 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=28 oder 29&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Chronist und Professor an der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Pantaleon Wurstisen (Ratsherr) und der Brigida, geborene Zeller. Heirat mit Valeria Murer. Sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Wurstisens Vater war von ärmlicher Herkunft und hatte sich bei einem Metzger in Liestal verdingt, ehe er 1545 nach Basel zog und 1561 dort Ratsherr wurde. Christian Wurstisen besuchte die Schule auf Burg in Basel unter dem Rektor Thomas Platter. Bereits seit seiner Jugend, ab 1557, führte er unregelmässig Tagebuch. 1558 begann er ein Studium der Mathematik und Geschichte an der Universität Basel, 1560 folgte die prima laurea, ein erstes Examen, und 1562 die Ernennung zum Magister Artium. Im Anschluss daran studierte er Theologie.&lt;br /&gt;
1563 amtete Wurstisen als Pfarrer in Grosshüningen, ab 1564 als Verweser in der Helferei zu St. Theodor. Es kam 1566 zu Beratungen, ob Wurstisen die Leitung der Helferei übernehmen sollte; diese Pläne wurden aber abgelehnt mit der Begründung, dass man seine Predigten nicht verstehe. Er bat deshalb den Bürgermeister in einem Brief um Entlassung und verliess das Amt noch im selben Jahr. Neben den Uneinigkeiten gab es einen weiteren Grund für seinen Entlassungswunsch: Ebenfalls 1564 begann Wurstisen seine Tätigkeit als Professor für Mathematik an der Universität Basel, da sein Vorgänger an der Pest gestorben war. Diese Stellung hielt er inne bis 1584, als er zur Professur für Theologie wechselte. Zweimal war Wurstisen Rektor der Universität: das erste Mal von 1577 bis 1578 und das zweite Mal von 1583 bis 1585. Bereits kurz nach dem Wechsel der Professur wurde er 1585 zum Stadtschreiber ernannt. &lt;br /&gt;
Zeitlebens betätigte Wurstisen sich als Chronist. 1570 begann er mit seiner Arbeit an der Basler Chronik. 1577 erschienen die «Epitomes historiae Basiliensis», eine historische Topographie Basels. Nach zehn Jahren Materialsammlung und Arbeit erschien 1580 schliesslich die Bassler Chronick, die die Geschichte Basels und der Umgebung bis 1534 abdeckt und die zuletzt 1978 eine Neuauflage erfuhr. Auch nach der Veröffentlichung sammelte er weiteres Material. 1585 veröffentlichte er die Quellensammlung «Germaniae historicum illustrium».&lt;br /&gt;
In den Veröffentlichungen über Wurstisen wird häufig darüber spekuliert, dass Galileo Galilei in Wurstisens Vorlesungen vom kopernikanischen Modell überzeugt wurde; fest steht zwar, dass Wurstisen dieses astronomische Weltbild vertrat und lehrte, unklar ist allerdings, ob er jemals in Italien war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Beschreibung des Basler Münsters und seiner Umgebung (hrsg. von Rudolf Wackernagel). In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 399–522. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110917, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Basler Chronick. Genève 1978 (mit einem Vorwort von Andréas Burkhard). (Erstveröffentlichung 1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Diarium des Christian Wurstisen 1557-1581 (hrsg. von Rudolf Luginbühl). In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 1, Basel 1902, S. 53–145. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-111273, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Bernoulli, August: Wurstisen, Christian. In: Allgemeine Deutsche Biographie. Leipzig 1898, S. 346–347. URL: www.deutsche-biographie.de/sfz86292.html, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burckhardt, Achilles: Christian Wurstisen. In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 359–398. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110916, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hess, Stefan: Wurstisen, Christian. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D18694.php, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuteberg, René: Berühmte Basler und ihre Zeit. Sieben Biographien. Basel 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen</id>
		<title>Christian Wurstisen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Christian_Wurstisen"/>
				<updated>2015-01-05T14:45:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Wurstisen |VORNAME1=Christian |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1544  |GEBURTSMONAT=12 |GEBURTSTAG=…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Wurstisen&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Christian&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1544 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=23&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1588 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=28 oder 29&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Chronist und Professor an der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Pantaleon Wurstisen (Ratsherr) und der Brigida, geborene Zeller. Heirat mit Valeria Murer. Sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Wurstisens Vater war von ärmlicher Herkunft und hatte sich bei einem Metzger in Liestal verdingt, ehe er 1545 nach Basel zog und 1561 dort Ratsherr wurde. Christian Wurstisen besuchte die Schule auf Burg in Basel unter dem Rektor Thomas Platter. Bereits seit seiner Jugend, ab 1557, führte er unregelmässig Tagebuch. 1558 begann er ein Studium der Mathematik und Geschichte an der Universität Basel, 1560 folgte die prima laurea, ein erstes Examen, und 1562 die Ernennung zum Magister Artium. Im Anschluss daran studierte er Theologie.&lt;br /&gt;
1563 amtete Wurstisen als Pfarrer in Grosshüningen, ab 1564 als Verweser in der Helferei zu St. Theodor. Es kam 1566 zu Beratungen, ob Wurstisen die Leitung der Helferei übernehmen sollte; diese Pläne wurden aber abgelehnt mit der Begründung, dass man seine Predigten nicht verstehe. Er bat deshalb den Bürgermeister in einem Brief um Entlassung und verliess das Amt noch im selben Jahr. Neben den Uneinigkeiten gab es einen weiteren Grund für seinen Entlassungswunsch: Ebenfalls 1564 begann Wurstisen seine Tätigkeit als Professor für Mathematik an der Universität Basel, da sein Vorgänger an der Pest gestorben war. Diese Stellung hielt er inne bis 1584, als er zur Professur für Theologie wechselte. Zweimal war Wurstisen Rektor der Universität: das erste Mal von 1577 bis 1578 und das zweite Mal von 1583 bis 1585. Bereits kurz nach dem Wechsel der Professur wurde er 1585 zum Stadtschreiber ernannt. &lt;br /&gt;
Zeitlebens betätigte Wurstisen sich als Chronist. 1570 begann er mit seiner Arbeit an der Basler Chronik. 1577 erschienen die «Epitomes historiae Basiliensis», eine historische Topographie Basels. Nach zehn Jahren Materialsammlung und Arbeit erschien 1580 schliesslich die Bassler Chronick, die die Geschichte Basels und der Umgebung bis 1534 abdeckt und die zuletzt 1978 eine Neuauflage erfuhr. Auch nach der Veröffentlichung sammelte er weiteres Material. 1585 veröffentlichte er die Quellensammlung «Germaniae historicum illustrium».&lt;br /&gt;
In den Veröffentlichungen über Wurstisen wird häufig darüber spekuliert, dass Galileo Galilei in Wurstisens Vorlesungen vom kopernikanischen Modell überzeugt wurde; fest steht zwar, dass Wurstisen dieses astronomische Weltbild vertrat und lehrte, unklar ist allerdings, ob er jemals in Italien war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Beschreibung des Basler Münsters und seiner Umgebung (hrsg. von Rudolf Wackernagel). In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 399–522. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110917, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Basler Chronick. Genève 1978 (mit einem Vorwort von Andréas Burkhard). (Erstveröffentlichung 1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurstisen, Christian: Diarium des Christian Wurstisen 1557-1581 (hrsg. von Rudolf Luginbühl). In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 1, Basel 1902, S. 53–145. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-111273, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Bernoulli, August: Wurstisen, Christian. In: Allgemeine Deutsche Biographie. Leipzig 1898, S. 346–347. URL: www.deutsche-biographie.de/sfz86292.html, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burckhardt, Achilles: Christian Wurstisen. In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte 12:2, Basel 1888, S. 359–398. URL: dx.doi.org/10.5169/seals-110916, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hess, Stefan: Wurstisen, Christian. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D18694.php, Zugriff: 21.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuteberg, René: Berühmte Basler und ihre Zeit. Sieben Biographien. Basel 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ernst_Martin</id>
		<title>Ernst Martin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ernst_Martin"/>
				<updated>2015-01-05T14:19:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Martin&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Ernst&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Pädagoge, Schulinspektor&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2009&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=&lt;br /&gt;
|TODESTAG=&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Pädagoge, Schulinspektor&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=MartinE1915.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Martin besuchte das Lehrerseminar und arbeite als Primarlehrer in Sissach. Anschliessend studierte er Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Geschichte an der Universität Basel. 1961 promovierte er mit einer Arbeit zu den «Grundformen des Gegenstandsbezuges im Unterricht».&lt;br /&gt;
Martin war von 1961 bis 1980 Schulinspektor im Kanton Basel-Landschaft und für lange Zeit auch Lehrbeauftragter am Kantonalen Lehrerseminar Basel-Stadt. So wirkte er mit an der Einrichtung der Sonderschulen, des schulpsychologischen Dienstes, des pädagogisch-psychologischen Fachkurses und des Werkjahrs.&lt;br /&gt;
Martin befasste sich auch auf theoretischer Ebene mit der Pädagogik und veröffentlichte zahlreiche Werke zu schulpädagogischen Themen sowie zu Heinrich Pestalozzi und dessen Werk. So forschte er zu Pestalozzis Biografie und arbeitete zudem an der kritischen Gesamtausgabe seiner Werke und der Korrespondenz mit. Dabei erwarb er sich besondere Verdienste bei der Transkription von Pestalozzis Manuskripten sowie der Erforschung von dessen Wirken im Kanton Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
Im Rahmen seines Einsatzes für die Lokalgeschichte war Martin auch Mitinitiant und Präsident der Kommission zur Herausgabe der Baselbieter Heimatkunden. 1981 wurde ihm der Baselbieter Kulturpreis verliehen.&lt;br /&gt;
Ernst Martin verstarb 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Grundformen des Gegenstandsbezuges im Unterricht. Eine philosophisch-pädagogische Analyse. Bern 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Jakob Kettiger und Johann Heinrich Pestalozzi. Zur Wirkungsgeschichte Pestalozzis. Liestal 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Heinrich Pestalozzi und die alte Landschaft Basel. Zur Wirkungsgeschichte der pestalozzischen Pädagogik. Liestal 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Georg Gustav Tobler im Spiegel seiner Briefe an Pestalozzi. Zürich 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis Carl Ritters zu Pestalozzi und sein Einfluss auf die Geographie als Wissenschaft und Schulfach. Zürich 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Albert Stapfer. Heinrich Pestalozzi und die Helvetische Schulreform. Eine kontextuelle Analyse. Zürich 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ernst Martin (1915–2009). In: Verein «Pestalozzi im Internet». URL: www.heinrich-pestalozzi.de/de/dokumentation/autoren/martin_ernst/, Zugriff: 21.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuggener, Heinrich: Dr. phil. Ernst Martin zum 80. Geburtstag. In: Neue Pestalozzi-Blätter, Jg. 2, Nr. 1 (1996), S. 5f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Rücktritt von Schulinspektor Dr. E. Martin. In: Basellandschaftliche Zeitung, 17.11.1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, PA 6208 / PA 6063.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Walter_Zapp</id>
		<title>Walter Zapp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Walter_Zapp"/>
				<updated>2015-01-05T14:13:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Zapp&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Walter&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=04&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Riga (heutiges Lettland)&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2003&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=07&lt;br /&gt;
|TODESTAG=17&lt;br /&gt;
|TODESORT=Binningen&lt;br /&gt;
|BERUF=Fotograf und Mechaniker&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=ZappW1905.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Karl Zapp (kaufmännischer Angestellter) und der Emilie, geborene Burchard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Zapp wurde im damals russischen Riga (heute Lettland) als einer von zwei Söhnen eines kaufmännischen Angestellten aus dem Rheinland und einer Deutschbaltin geboren. Er besuchte zunächst die Schule in Riga. 1914 wurde die Familie im Zuge des Ersten Weltkriegs nach Ufa am Ural verbannt. Dort erhielt Zapp Privatunterricht bis zur Rückkehr nach Riga 1918, wo er aufgrund häufiger Umzüge oft die Schule wechselte, ehe er 1919 nach der achten Klasse die Schule gänzlich abbrach.&lt;br /&gt;
1921, nach zwei abgebrochenen Ausbildungen in Riga, darunter eine bei einem Lithografen, zog die Familie nach Tallin (Estland). Dort absolvierte Zapp eine Ausbildung zum Fotografen beim Kunstfotografen Walter Lemberg. In der Folge arbeitete Zapp als Fotograf und Mechaniker. 1932, kurz bevor er seine Anstellung bei Lemberg verlor, lernte er Richard Jürgens kennen, der bereit war, in Zapps Idee einer Kleinstbildkamera zu investieren und die Entwicklung zu finanzieren. 1936 war die Entwicklung des Prototyps, der Ur-Minox, beendet. Zapp und Jürgens stellten den Prototyp der Elektrofabrik Valsts Elektrotechniska Fabrika (VEF) in Riga vor. Dort ging die Minox ab 1938 in Serienproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die deutsche Wehrmacht 1941 in Lettland einmarschierte, floh Zapp nach Berlin. Dort war er bei der Allgmeinen Elektricitäts Gesellschaft (AEG) an der Entwicklung eines Elektronenmikroskops beteiligt. Gemeinsam mit Jürgens gründete er 1945 in Wetzlar die Minox GmbH. 1948 wurde die Produktion in eine Fabrik des Tabakkonzerns Rinn &amp;amp; Cloos nach Heuchelheim verlegt. 1950 verliess Zapp den Betrieb aufgrund von Differenzen mit dem Teilhaber Rinn &amp;amp; Cloos und verkaufte sein Patent, war aber weiterhin als Berater tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr zog Zapp in die Schweiz; zunächst nach Appenzell, dann zu seiner Familie nach Binningen. Die Firma Minox wurde 1988 durch Massnahmen der Konkursverwaltung neu strukturiert; Zapp wurde im Alter von über achtzig Jahren erneut als Konstrukteur angestellt und entwickelte unter anderem ein Taschenteleskop. Dieser Tätigkeit ging er bis zu seinem Tod 2003 nach.&lt;br /&gt;
Neben der Minox hatte Zapp noch zahlreiche weitere Erfindungen patentieren lassen, darunter ein Lupenfernrohr, eine Taschenlupe und ein Teleskop. 2000 verlieh ihm die Lettische Akademie der Wissenschaften den Ehrendoktortitel. In Wetzlar wurde die Strasse, in der sich der Hauptsitz der Minox GmbH befindet, nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Revolution im Kleinstformat. In: Basler Magazin, 27.10.2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto-Pionier gestorben. In: Basler Zeitung, 19./20.07.2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte. In: Minox GmbH. URL: www.minox.com/index.php?id=6910&amp;amp;L=0, Zugriff: 03.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrötz, Markus: Die Patente des Dr. h. c. Walter Zapp. VEF, AEG, Minox uvm. 1928–1990. In: Minox Club. URL: www.minoxclub.de/Fundstuecke/Patente_WZ.pdf, Zugriff: 20.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Zapp. In: Encyclopædia Britannica. URL: www.britannica.com/EBchecked/topic/915110/Walter-Zapp, Zugriff: 03.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Zapp. In: Latvijas izgudrojumi un izgudrotāji (Inventions and Inventors of Latvia). URL: izgudrojumi.lza.lv/izg_en.php?id=49, Zugriff: 03.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Zapp. In: Minox Historical Society (Auszug aus dem Buch «Minox – Marvel in Miniature» (2000) von D. Scott Young). URL: www.minox.org/minoxencyclopedia/z/zapp, Zugriff: 03.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Willenegger</id>
		<title>Hans Willenegger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Willenegger"/>
				<updated>2015-01-05T14:01:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Willenegger&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Hans&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Robert&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=01&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Zürich&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1998&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=12&lt;br /&gt;
|TODESTAG=22&lt;br /&gt;
|TODESORT=Pratteln&lt;br /&gt;
|BERUF=Chefarzt und Professor für Chirurgie&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Mühleberg&lt;br /&gt;
|BILD=WilleneggerH1910.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Robert Willenegger (Kaufmann) und der Maria Rosa, geborene Quintal. Heirat 1947 mit Annemarie Jäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Robert Willenegger kam in Zürich zu Welt, verbrachte seine Jugend im Berner Oberland und studierte an der Universität Bern Medizin. Im Jahr 1937 schloss er mit dem Staatsexamen und einer Promotion das Studium ab. Seine Assistenzzeit absolvierte er in Niederbipp (BE), Zürich, Winterthur und Basel. Von 1953 bis 1975 war er Chefarzt der chirurgischen Abteilung des Kantonsspitals Liestal. Er gehörte von 1954 bis 1972 der paritätischen Fachkommission für Spitalfragen beider Basel an, zeitweise als deren Präsident. An der Universität Basel lehrte er ab 1958 als ausserordentlicher Professor Chirurgie. Sein Fachgebiet war zunächst die Magen- und Gallenwegchirurgie, danach vor allem die operative Behandlung von Knochen- und Gelenkbrüchen. In seiner Forschung beschäftigte sich Willenegger unter anderem mit Blutgruppensubstanzen, der Blutkonservierung, dem Konzept von universalen Spendern, der Knochenheilung bei der Osteosynthese sowie dem Stütz- und Bewegungsapparat und der Infektionsbiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 gründete Willenegger mit Martin Allgöwer, Walter Bandi, Maurice E. Müller, Robert Schneider und anderen die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO; oder Association for the Study of Internal Fixation ASIF). Ziel der Organisation war es, Knochenbrüche exakt zu klassifizieren und die Knochenbruchbehandlung zu standardisieren. Gemeinsam mit Robert Schenk und Johannes Müller kam er zu wegweisenden Erkenntnissen über die Heilungsverläufe bei Knochenbrüchen, was der AO Weltruhm einbrachte. 1970 gründete Willenegger die AO International und war von 1973 bis 1984 deren erster Präsident. Diese Tätigkeit beinhaltete viele Reisen, auch in die USA, wo er als Pionier der AO bekannt wurde. Sein Engagement trug massgeblich zur Gründung der AO-Stiftung 1984 bei, die sich mit der Forschung, Entwicklung, Qualitätskontrolle und Fortbildung auf dem Gebiet der Knochenchirurgie beschäftigt. Durch Willenegger profitierte auch die Industrie, indem er den Metallurgen Dr. h. c. Fritz Straumann für die AO gewann. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die Firma Stratec AG in Oberdorf, die weltweit Instrumente und Implantate für die Knochenchirurgie liefert. &lt;br /&gt;
Willenegger erhielt die Ehrendoktorwürde von den Universitäten Montevideo, Zürich, Essen und Mérida. Zudem wurde er für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet. Er erhielt den Danis-Preis, die Ernst-von-Bergmann-Plakette und 1989 den Marcel-Benoît-Preis, die höchste wissenschaftliche Ehrung der Schweiz. Des Weiteren war er Mitbegründer des Zentrallaboratoriums des Schweizerischen Roten Kreuzes in Bern und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Bluttransfusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Über den Gruppenstoff A des Schweins und der mit Schweinemagen hergestellten Pepton-, Pepsin-Präparate und Impfstoffe. Dissertation Universität Bern, Bern 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blutkonservierung und Transfusion von konserviertem Blut. Mit Otto Schürch und H. Knoll. Wien 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blutspender. Basel 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dextran im Rahmen der Blutersatzfrage. Basel 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chirurgie der oberen Extremität. Mit Otto Schürch. Basel 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manual der Osteosynthese. AO-Technik. Mit Maurice E. Müller, Martin Allgöwer et al. Berlin/Heidelberg/New York 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posttraumatische Osteitis. In Zusammenarbeit mit Caius Burri. Bern/Wien 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Burch, Hansbeat: Professor Dr. med., Dr. med. h. c., Dr. med. vet. h. c. Hans Robert Willenegger, 6th January 1990 on the occasion of his 80th birthday. In: Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery, Bd. 109, H. 6 (1990), S. 293f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachruf Professor Hans Robert Willenegger. In: AO North America News. URL: membrane.com/aona/news/nws902.html, Zugriff: 12.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orthopäde und Wissenschaftler von Weltruf. Zum Tod von Professor Hans Willenegger (1910–1988[sic!]). In: Basellandschaftliche Zeitung, 28.12.1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Hans Willenegger, 70jährig. In: Basellandschaftliche Zeitung, 05.01.1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steineke, Hubert: Willenegger, Hans. In: Historischen Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D44444.php, Zugriff: 29.07.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, BioGen Zeitungssausschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Max_Widmann</id>
		<title>Max Widmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Max_Widmann"/>
				<updated>2015-01-05T13:56:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Widmann |VORNAME1=Max |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1867  |GEBURTSMONAT=01 |GEBURTSTAG=23 |GEBU…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Widmann&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Max&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1867 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=01&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=23&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1946 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=10&lt;br /&gt;
|TODESTAG=24&lt;br /&gt;
|TODESORT=Burgdorf&lt;br /&gt;
|BERUF=Journalist, Schriftsteller&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Josef Viktor Widmann. Zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Widmann wuchs in Bern auf. Nachdem er dort die Schule absolviert hatte, besuchte er die Lehrerseminare in Wettingen (AG) und in Chur, wo er 1887 sein Examen bestand. Im selben Jahr begann er ein Studium in Bern, das er im dritten Semester aber zugunsten einer Redakteursstelle beim «Freien Rätier» in Chur unterbrach. Mit dem Ende der Redakteurstätigkeit begann er 1890 ein Germanistikstudium in Berlin, das er 1894 in Bern mit einer Dissertation über Albrecht von Hallers Staatsromane abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an seine Promotion arbeitete Widmann als Redakteur beim «Bieler Anzeiger» und wirkte als Präsident und Regisseur des Dramatischen Vereins Biel. 1895 wurde der «Bieler Anzeiger» liquidiert und Widmann wechselte in die Redaktion der «Aargauer Nachrichten» in Aarau. 1902 gründete er die Literarische Gesellschaft Aarau. 1911 verliess er die «Aargauer Nachrichten» und zog mit seiner Familie nach Burgdorf. Dort arbeitete er als Redakteur beim «Burgdorfer Tagblatt» und war Mitgründer der Freisinnigen Partei Burgdorf sowie Leiter und später Ehrenmitglied der Casino-Gesellschaft Burgdorf.&lt;br /&gt;
Daneben veröffentlichte er mehrere Romane, schrieb lokalhistorische Arbeiten und gab eine Biografie und die Briefwechsel seines Vaters heraus.&lt;br /&gt;
1946 verstarb Max Widmann in Burgdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Albrecht von Hallers Staatsromane und Hallers Bedeutung als politischer Schriftsteller. Dissertation Universität Bern. Biel 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis. Ein schweizerischer Roman aus der Zeit des Weltkrieges. Olten 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebesbriefe des jungen J. V. Widmann. Herausgegeben von Max Widmann. Zürich 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Viktor Widmann. Ein Lebensbild. Frauenfeld 1922–1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Lebenshälfte. Frauenfeld 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanfter Nachklang gold’ner Tage. Lebenserinnerungen. Bern-Bümpliz 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Kohler, K. A.: Am Grabe von Max Widmann. In: Burgdorfer Jahrbuch 1948, S. 7–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Weiss</id>
		<title>Hans Weiss</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Weiss"/>
				<updated>2015-01-05T13:48:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Weiss&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Johann&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Heinrich&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SORTIERNAME=Weiss Hans&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Hans&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=02&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=26&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Maisprach&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1986&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=09&lt;br /&gt;
|TODESTAG=26&lt;br /&gt;
|TODESORT=Binningen&lt;br /&gt;
|BERUF=Pierrist, Chauffeur, Magaziner, Verkäufer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Gemeindepräsident, Landrat (Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei), Landratspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Buus&lt;br /&gt;
|BILD=WeissH1907.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Heinrich Weiss und der Anna, geborene Schaub. Heirat 1941 mit Alice Ritter. Eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Weiss kam in Maisprach zur Welt und wuchs mit seinen beiden Schwestern dort auf. Er absolvierte eine Lehre als Pierrist (Uhrensteinmacher), verlor jedoch seine Anstellung in der Westschweiz aufgrund der Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Er fand Arbeit in einer Drogerie in Basel und war dort als Chauffeur, Magaziner und Verkäufer tätig. Daneben bildete er sich in Kursen weiter. 1940 gründete er ein Geschäft mit Landesprodukten, das er mit seiner Frau betrieb.&lt;br /&gt;
Im Maispracher Gemeinderat engagierte sich Weiss von 1948 bis 1971, seit 1954 bis zu seinem Rücktritt als dessen Präsident. 1956 wurde er als Vertreter der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) in den Landrat gewählt, dem er bis 1975 angehörte, fast zwanzig Jahre lang. In den Jahren 1968/69 amtete er als Parlamentspräsident. In seiner Zeit im Landrat war er in verschiedenen Kommissionen Präsident oder Vizepräsident.&lt;br /&gt;
Weiss war zudem viele Jahre lang Mitglied der Schulpflege Maisprach und der Kirchenpflege Buus-Maisprach, leitete als Verwalter die Konsumgenossenschaft Maisprach und stand der Ortskasse der Kantonalbank vor. In seiner Freizeit widmete er sich der Jagd und erhielt die Ehrenmitgliedschaft des Basellandschaftlichen Jagdschutzvereins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft von der Gemeindeverwaltung Maisprach, 20.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Weiss-Ritter, alt Gemeinde- und Landratspräsident, Maisprach. In: Basellandschaftliche Zeitung, 03.10.1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, BioGen Zeitungsausschnitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Weiss</id>
		<title>Hans Weiss</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Hans_Weiss"/>
				<updated>2015-01-05T13:48:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Weiss&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Johann&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Heinrich&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SORTIERNAME=Weiss Hans&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Hans&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=02&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=26&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Maisprach&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1986&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=09&lt;br /&gt;
|TODESTAG=26&lt;br /&gt;
|TODESORT=Binningen&lt;br /&gt;
|BERUF=Pierrist, Chauffeur, Magaziner, Verkäufer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Gemeindepräsident, Landrat (Bauern- Bürger und Gewerbepartei), Landratspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Buus&lt;br /&gt;
|BILD=WeissH1907.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Heinrich Weiss und der Anna, geborene Schaub. Heirat 1941 mit Alice Ritter. Eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Weiss kam in Maisprach zur Welt und wuchs mit seinen beiden Schwestern dort auf. Er absolvierte eine Lehre als Pierrist (Uhrensteinmacher), verlor jedoch seine Anstellung in der Westschweiz aufgrund der Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Er fand Arbeit in einer Drogerie in Basel und war dort als Chauffeur, Magaziner und Verkäufer tätig. Daneben bildete er sich in Kursen weiter. 1940 gründete er ein Geschäft mit Landesprodukten, das er mit seiner Frau betrieb.&lt;br /&gt;
Im Maispracher Gemeinderat engagierte sich Weiss von 1948 bis 1971, seit 1954 bis zu seinem Rücktritt als dessen Präsident. 1956 wurde er als Vertreter der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) in den Landrat gewählt, dem er bis 1975 angehörte, fast zwanzig Jahre lang. In den Jahren 1968/69 amtete er als Parlamentspräsident. In seiner Zeit im Landrat war er in verschiedenen Kommissionen Präsident oder Vizepräsident.&lt;br /&gt;
Weiss war zudem viele Jahre lang Mitglied der Schulpflege Maisprach und der Kirchenpflege Buus-Maisprach, leitete als Verwalter die Konsumgenossenschaft Maisprach und stand der Ortskasse der Kantonalbank vor. In seiner Freizeit widmete er sich der Jagd und erhielt die Ehrenmitgliedschaft des Basellandschaftlichen Jagdschutzvereins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft von der Gemeindeverwaltung Maisprach, 20.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Weiss-Ritter, alt Gemeinde- und Landratspräsident, Maisprach. In: Basellandschaftliche Zeitung, 03.10.1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, BioGen Zeitungsausschnitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Jakobus_Weidenmann</id>
		<title>Jakobus Weidenmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Jakobus_Weidenmann"/>
				<updated>2015-01-05T13:45:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Weidenmann |VORNAME1=Jakobus |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1886  |GEBURTSMONAT=11 |GEBURTSTAG=1…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Weidenmann&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Jakobus&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1886 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Zürich&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1964&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=11&lt;br /&gt;
|TODESTAG=21&lt;br /&gt;
|TODESORT=Niederdorf (BL)&lt;br /&gt;
|BERUF=Pfarrer, Schriftsteller&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Winterthur&lt;br /&gt;
|BILD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Jakob Weidenmann (Coiffeur), und der Anna Barbara, geborene Burkhard. Erste Heirat 1914 mit Julia Dorothea Boesch (Dichterin, † 1942). Zweite Heirat 1945 mit Elsa Louise Vomstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobus Weidenmann wuchs in Zürich und im Waisenhaus Winterthur in armen Verhältnissen auf. Anschliessend absolvierte er bis 1906 eine Schriftsetzerlehre. Von 1907 bis 1911 besuchte er das Lehrerseminar in Küsnacht (ZH). Er war aktives Mitglied der Wandervogelbewegung. Mit der Unterstützung des Pädagogen Friedrich Wilhelm Foerster gelang es ihm schliesslich, Theologie und Philosophie in Basel und Zürich zu studieren. 1915 promovierte er in Zürich und arbeitete danach von 1918 bis 1928 als Pfarrer in Kesswil. Von 1928 bis 1952 war Weidenmann Pfarrer an der Linsebühlkirche in St. Gallen. Zudem betätigte er sich als Dozent für Philosophie an der Hochschule St. Gallen und als Mitredaktor der Zeitschrift «Leben und Glauben».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenmann war auch Bezirksschulrat und sass von 1930 bis 1933 für die St. Galler SP im Kantonsrat. Sein Engagement galt dem Frauenstimmrecht, den Dienstverweigerern, der Flüchtlingshilfe und der Ökumene.&lt;br /&gt;
Im Alter lebte Jakobus Weidenmann in Niederdorf (BL), wo er 1964 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Die Torheit der Dienstverweigerung aus religiösen Gründen und ihr verborgener Sinn. St. Gallen 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelium und Landesverteidigung. St. Gallen 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Weidenmann: Gedenkschrift. St. Gallen 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchte dich nicht! Der Mensch und der Tod. Zürich 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Pestalozzis soziale Botschaft: eine Gedenkschrift zum hundertsten Todestag. Olten 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Lemmenmeier, Max: Weidenmann, Jakobus. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D48874.php, Zugriff: 21.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Archiv für Zeitgeschichte der ETH, Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burgerbibliothek Bern, Nachlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweizerische Nationalbibliothek, biografischer Katalog (Biokat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Datei:VosselerP1890.JPG</id>
		<title>Datei:VosselerP1890.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Datei:VosselerP1890.JPG"/>
				<updated>2015-01-05T13:39:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler</id>
		<title>Paul Vosseler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler"/>
				<updated>2015-01-05T13:37:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Vosseler&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Paul&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1890 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=20&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gelterkinden&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1979 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=12&lt;br /&gt;
|TODESTAG=19&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Geograf, Lehrer, Professor und Leiter des Geografischen Instituts der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=VosselerP1890.JPG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Christian Vosseler (Sekundarlehrer) und der Maria, geborene Keiser. Erste Heirat 1917 mit Rosa Gantenbein († 1943). Zweite Heirat 1944 mit Maria Zwicky. Ein Sohn, eine Tochter aus erster Ehe. Zwei Söhne aus zweiter Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Vosseler besuchte die Primarschule in Basel und danach zunächst das Humanistische Gymnasium und dann bis zur Matur die Obere Realschule, wo sein Vater als Lehrer arbeitete. 1911 erwarb Vosseler das Primarlehrerpatent des Lehrerseminars Basel und begann ein Geografiestudium an der Universität Basel. Das Mittellehrerdiplom erwarb er 1913 und bestand 1915 das Oberlehrerexamen. Daneben arbeitete er bereits ab 1913 als Lehrer an der Basler Knabensekundarschule. Von 1918 bis 1955 unterrichtete er an der Unteren Realschule und nach dem Erwerb des Oberlehrerexamens am Realgymnasium in Basel.&lt;br /&gt;
1917 promovierte Vosseler bei Gustav Braun über die Morphologie des Aargauer Juras und habilitierte 1926 bei Hugo Hassinger im selben Themenbereich. 1930 erhielt Vosseler den Lehrauftrag für Länderkunde an der Universität Basel und war von 1936 bis 1947 ausserordentlicher Professor. Das Geografische Institut leitete er interimistisch von 1947 bis 1961. Vosseler beschäftigte sich mit der Geologie der Region Basel und publizierte einen Leitfaden für den Geografieunterricht. Zudem war er Mitbegründer und Präsident der Geographisch-Ethnologischen Gesellschaft Basels sowie von 1931 bis 1934 Präsident des Verbands Schweizerischer Geographischer Gesellschaften. Ferner war er von 1944 bis 1946 Präsident der Gesellschaft Schweiz-Sowjetunion. Vosseler publizierte als Autor geografischer Fachliteratur zahlreiche Monografien und Artikel, insbesondere in der Zeitschrift «Der Schweizer Geograph». Seine umfangreiche Fotosammlung mit geografischen und volkskundlichen Motiven aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern befindet sich im Staatsarchiv Basel-Landschaft. Weitere Fotos sowie Vosselers Manuskripte befinden sich im Handschriften-Archiv der Universitätsbibliothek Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Morphologie des Aargauer Tafeljura. Dissertation Universität Basel, Basel 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aargauer Jura. Versuch einer länderkundlichen Darstellung. Habilitation Universität Basel, Aarau 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts-, Verkehrs- und Handels-Geographie der Schweiz. Zürich 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitteleuropa (ausser Deutsches Reich), Osteuropa in Natur, Kultur und Wirtschaft. Potsdam 1933.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Einführung in die Geologie der Umgebung von Basel. In 12 Exkursionen. Mit einer kurzen Übersicht der Geologie der Schweiz. Basel 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz. Leitfaden für den Geographie-Unterricht. Basel 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relief von Landschaftstypen. In: Der Schweizer Geograph, Bd. 22, H. 6 (1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweiz. Braunschweig 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis aller Veröffentlichungen in: Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Jg. 1, H. 2 (1960), S. 58–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Bd. 1, H. 1/2, (1960), S. 56–296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft durch Sohn Martin Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opferkuch, Dieter M. und Hartmut Leser: Mensch-Umwelt-Wissenschaft Geographie. In: Regio Basiliensis, Jg. 53, H. 1/2 (2012), S. 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosseler, Martin: Aus Paul Vosselers Leben, 20.3.1890–19.12.1979. In: Korrespondenzblatt / Geographisch-ethnologische Gesellschaft Basel, Jg. 9, Nr. 1 (1980), S. 2–4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichers, Hermann: Vosseler, Paul. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D44531.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel, NL 328 Nachlass Paul Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, PA 6290, Vosseler Paul (1890–1979), Fotosammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Johann_Jakob_Tschopp</id>
		<title>Johann Jakob Tschopp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Johann_Jakob_Tschopp"/>
				<updated>2015-01-05T13:33:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Tschopp&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Johann&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Jakob&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hölstein&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1898&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=08&lt;br /&gt;
|TODESTAG=06&lt;br /&gt;
|TODESORT=Hölstein&lt;br /&gt;
|BERUF=Ingenieur, Unternehmer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Gemeinderat, Landrat (FDP), Regierungsrat&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Johann Jakob Tschopp (Gast- und Landwirt) und der Anna Maria, geborene Gerber. Heirat 1873 mit Elisabeth Thommen. Ein Sohn, zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Jakob Tschopp kam in Hölstein zur Welt und verbrachte dort seine Kindheit und die Primarschulzeit. Danach besuchte er die Bezirksschule in Waldenburg und die Gewerbeschule in Basel. Nach einem halbjährigen Welschlandaufenthalt absolvierte er ein Ingenieursstudium an der Ecole Professionelle in Mulhouse und am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich (später ETHZ). Daraufhin arbeitete er ab 1871 als Maschineningenieur, zunächst bei Wahl und Emmer in Basel, ab 1872 dann bei Escher, Wyss &amp;amp; Cie. in Zürich. 1874 kehrte er nach Hölstein zurück und übernahm den väterlichen Betrieb, bestehend aus einer Gipsmühle, dem Gasthaus Rössli und einem Bauernhof. Im selben Jahr wurde er Gemeinderat und Zivilstandsbeamter von Hölstein. Tschopp gehörte als Mitglied der FDP von 1875 bis 1877 dem Baselbieter Landrat an. Von 1877 bis 1887 war er Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und Vorsteher der Baudirektion. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem den Bau der Waldenburger- und der Birsigtalbahn. 1887 trat er von seinem Amt zurück und kümmerte sich verstärkt um seinen Betrieb in Hölstein, besonders den der Gipsmühle. Ab 1882 war Tschopp ausserdem Mitglied im Verwaltungsrat der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Er verstarb 1898 in Hölstein, woraufhin seine Frau das Gasthaus mit den Töchtern weiterführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
† Alt-Regierungsrat Tschopp. In: Basellandschaftliche Zeitung, 08.08.1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birkhäuser, Kaspar: Tschopp, Johann Jakob. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D6871.php, Zugriff: 01.07.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatkunde Hölstein. Liestal 1998, S. 75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Marie_Schweizer-Lavater</id>
		<title>Marie Schweizer-Lavater</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Marie_Schweizer-Lavater"/>
				<updated>2015-01-05T13:21:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Schweizer&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Marie&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Lavater&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=07&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Basel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1965&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=04&lt;br /&gt;
|TODESORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BERUF=Weissnäherin, Unternehmerin&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Frau&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=Schweizer_Lavater.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tochter des Johann Georg Lavater (Schlossergeselle) und der Elisabeth (Elise), geborene Wagner. Heirat 1916 mit Fritz Schweizer. Ein Sohn, eine Tochter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Lavater wuchs als viertes von insgesamt zwölf Kindern auf. Bis zirka 1883 lebte die Familie in Jungholz im Elsass (damals Teil des Deutschen Kaiserreichs), zog dann nach Basel und liess sich um 1891 in Muttenz nieder. Im Alter von drei Jahren besuchte Lavater die Kleinkinderschule in St. Jakob, wo sie während drei Jahren Stricken, Sticken, Nähen und Flicken lernte. Ihre Schulzeit begann im Frühjahr 1892 und dauerte rund acht Jahre. Nebst dem normalen Schulunterricht ging Lavater ab der dritten Primarstufe während vier Jahren auch in die Arbeitsschule, wo sie in textilem Werken unterrichtet wurde. Danach absolvierte sie eine knapp einjährige Lehre als Weissnäherin in Muttenz. Als Weissnäherin brachte sie Stickereien und Verzierungen auf ungefärbten Textilien wie Bettwäsche, Tisch- und Taschentüchern sowie Damenunterwäsche an.&lt;br /&gt;
Während rund fünfzehn Jahren arbeitete sie in verschiedenen Ateliers in Basel. 1916 gründete sie im Alter von dreissig Jahren ihr eigenes Atelier in Muttenz. Damit gehört sie zu einer der ersten Gründerinnen eines Kleinbetriebs im Kanton Basel-Landschaft. Sie bildete mindestens siebzehn Lehrtöchter aus. &lt;br /&gt;
Bei einem Sturz zog sich Marie Schweizer-Lavater eine Gehirnerschütterung zu, an deren Folgen sie im März 1965 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorinnen: Barbara Rebmann, Andrea Schäfer, Letizia Schubiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Der Nachlass aus dem Nähatelier (Textilien, Modelle, Geschäftskorrespondenz und Rechnungsbücher) befindet sich heute in der Textil-Sammlung des Museum.BL in Liestal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Mündliche Auskünfte der Enkelinnen Elisabeth Schweizer und Claudia Thommen-Schweizer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Ludwig_(Louis)_Scholer</id>
		<title>Franz Ludwig (Louis) Scholer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Ludwig_(Louis)_Scholer"/>
				<updated>2015-01-05T13:19:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Scholer&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Franz &lt;br /&gt;
|VORNAME2=Ludwig&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=28&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Laufen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1945&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=02&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Jurist, Verleger, Publizist, Wirt, Grossrat &lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Gerichtspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Dittingen&lt;br /&gt;
|BILD=ScholerL1861.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Carl Justin Scholer (Notar). Heirat 1888 mit Maria Justina Cäcilia Elisa Ecabert. Sechs Töchter, zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Ludwig (Louis) Scholer wuchs als ältestes von vier Kindern auf. 1860 hatte die Familie Schloss Zwingen als Wohnsitz erworben. Zusammen mit seinem Bruder Remigius besuchte Scholer das Kollegium in Sarnen, absolvierte das Gymnasium in Feldkirch und machte die Matura an der Kantonsschule Luzern. Sein Jurastudium absolvierte er in Basel, München und Strassburg. Zuvor hatte er in Innsbruck drei Semester Philosophie studiert. Sein Fürsprecherpatent erhielt er in Bern. Durch ein Zusatzpraktikum in Saignelégier erwarb er das Notarpatent des Kantons Bern.&lt;br /&gt;
1888 begründete Scholer mit Constantin Schmidlin die Zeitung «Der Birstaler». In der ersten Druckerei – bis 1893 im Gebäude der Wirtschaft Schmiedstube (heute Central) untergebracht – war er Drucker, Journalist, Verleger und Redaktor in Personalunion. 1893 eröffnete er im selben Gebäude auch sein Advokaturbüro sowie ein Restaurant. Scholer veröffentlichte im «Birstaler» viele Artikel für die römisch-katholische Opposition, deren Zentrum die Schmiedstube wurde. Er vertrat auch bei der Abspaltung der christkatholischen Kirche erfolgreich die finanziellen Interessen der römisch-katholischen Seite und war Kirchratsschreiber sowie Kirchenpräsident.&lt;br /&gt;
Von 1894 bis 1898 sowie von 1914 bis 1922 war Scholer im bernischen Grossen Rat, wo er sich vor allem mit Fragen zur Notariatsgesetzgebung auseinandersetzte. In Laufen war er von 1906 bis 1910 Gerichtspräsident. Der Vielbeschäftigte wurde von der Kantonsregierung zweimal vor die Alternative gestellt, entweder dieses Amt oder den Wirteberuf aufzugeben. Er legte das Präsidentenamt nieder, wurde aber wieder gewählt. &lt;br /&gt;
Scholer war vierzig Jahre lang Sekretär des Verwaltungsrats des Feningerspitals in Laufen, gehörte der Sekundarschulkommission an und war Mitbegründer der Stadtmusik Laufen, der Bezirkskasse Laufen sowie des Verkehrsvereins Laufen und Umgebung. Seine Heimatverbundenheit drückte er publizistisch in seinem «Führer durch Laufen und Umgebung» und verschiedenen Jubiläumsschriften aus. Er verfasste auch Gedichte und Schnitzelbänke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gürtler, Pierre: Louis Franz Ludwig Scholer. In: Laufentaler Jahrbuch 2002, S. 39-43. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Ludwig_(Louis)_Scholer</id>
		<title>Franz Ludwig (Louis) Scholer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Franz_Ludwig_(Louis)_Scholer"/>
				<updated>2015-01-05T13:18:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Louis Franz Ludwig Scholer nach Franz Ludwig (Louis) Scholer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Scholer&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Louis&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Franz Ludwig&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=28&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Laufen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1945&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=02&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Jurist, Verleger, Publizist, Wirt, Grossrat &lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Gerichtspräsident&lt;br /&gt;
|KONFESSION=römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Dittingen&lt;br /&gt;
|BILD=ScholerL1861.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Carl Justin Scholer (Notar). Heirat 1888 mit Maria Justina Cäcilia Elisa Ecabert. Sechs Töchter, zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis Franz Ludwig Scholer wuchs als ältestes von vier Kindern auf. 1860 hatte die Familie Schloss Zwingen als Wohnsitz erworben. Zusammen mit seinem Bruder Remigius besuchte Scholer das Kollegium in Sarnen, absolvierte das Gymnasium in Feldkirch und machte die Matura an der Kantonsschule Luzern. Sein Jurastudium absolvierte er in Basel, München und Strassburg. Zuvor hatte er in Innsbruck drei Semester Philosophie studiert. Sein Fürsprecherpatent erhielt er in Bern. Durch ein Zusatzpraktikum in Saignelégier erwarb er das Notarpatent des Kantons Bern.&lt;br /&gt;
1888 begründete Scholer mit Constantin Schmidlin die Zeitung «Der Birstaler». In der ersten Druckerei – bis 1893 im Gebäude der Wirtschaft Schmiedstube (heute Central) untergebracht – war er Drucker, Journalist, Verleger und Redaktor in Personalunion. 1893 eröffnete er im selben Gebäude auch sein Advokaturbüro sowie ein Restaurant. Scholer veröffentlichte im «Birstaler» viele Artikel für die römisch-katholische Opposition, deren Zentrum die Schmiedstube wurde. Er vertrat auch bei der Abspaltung der christkatholischen Kirche erfolgreich die finanziellen Interessen der römisch-katholischen Seite und war Kirchratsschreiber sowie Kirchenpräsident.&lt;br /&gt;
Von 1894 bis 1898 sowie von 1914 bis 1922 war Scholer im bernischen Grossen Rat, wo er sich vor allem mit Fragen zur Notariatsgesetzgebung auseinandersetzte. In Laufen war er von 1906 bis 1910 Gerichtspräsident. Der Vielbeschäftigte wurde von der Kantonsregierung zweimal vor die Alternative gestellt, entweder dieses Amt oder den Wirteberuf aufzugeben. Er legte das Präsidentenamt nieder, wurde aber wieder gewählt. &lt;br /&gt;
Scholer war vierzig Jahre lang Sekretär des Verwaltungsrats des Feningerspitals in Laufen, gehörte der Sekundarschulkommission an und war Mitbegründer der Stadtmusik Laufen, der Bezirkskasse Laufen sowie des Verkehrsvereins Laufen und Umgebung. Seine Heimatverbundenheit drückte er publizistisch in seinem «Führer durch Laufen und Umgebung» und verschiedenen Jubiläumsschriften aus. Er verfasste auch Gedichte und Schnitzelbänke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gürtler, Pierre: Louis Franz Ludwig Scholer. In: Laufentaler Jahrbuch 2002, S. 39-43. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Louis_Franz_Ludwig_Scholer</id>
		<title>Louis Franz Ludwig Scholer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Louis_Franz_Ludwig_Scholer"/>
				<updated>2015-01-05T13:18:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Louis Franz Ludwig Scholer nach Franz Ludwig (Louis) Scholer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Franz Ludwig (Louis) Scholer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Otto_Ritter</id>
		<title>Otto Ritter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Otto_Ritter"/>
				<updated>2015-01-05T13:13:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Ritter&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Otto&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1917 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=04&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=22&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Läufelfingen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1977 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=10&lt;br /&gt;
|TODESTAG=31&lt;br /&gt;
|TODESORT=Zürich&lt;br /&gt;
|BERUF=Kameramann, Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Eptingen&lt;br /&gt;
|BILD=RitterO1917.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Karl Ritter und der Bertha, geborene Wyss. Erste Heirat 1948 mit Erna Steuri. Zweite Heirat 1966 mit Bertha Johanna Charlotte Ullischberger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Ritter besuchte von 1933 bis 1935 das Tonfilmseminar der Reimann-Schule in Berlin und sammelte seine ersten Erfahrungen als Kameraassistent mit den Filmen «Der schwarze Walfisch» (Fritz Wendhausen), «Der Schimmelreiter» (Curt Oertel, Hans Deppe) und «Die englische Heirat» (Reinhold Schüzel). In der Schweiz arbeitete Ritter von 1935 bis 1938 mit Paul Schmid. Bis 1942 war er regelmässig Assistent von Harry Ringger. Mit den Dokumentarkurzfilmen, die er in den 1940er-Jahren für Max Haufler und Hans Trommer drehte, etablierte sich Ritter als Kameramann. Er drehte zahlreiche Schweizer Spielfilme wie beispielsweise «Romeo und Julia aus dem Dorfe» (1941). Zudem produzierte er Filme in Eigenregie, wie den international ausgezeichneten Dokumentarfilm «Fusio» (1949). Von 1947 bis 1958 arbeitete er unter anderem bei der Condor Film AG, für die er mehrere Auftragsdokumentationsfilme und Werbesketches drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter gilt als herausragender Schweizer Filmemacher und als Spezialist im Erzeugen eines plastischen und atmosphärisch-poetischen Filmbilds. Er erhielt den Übernamen ‹Dichter mit der Kamera›. Die Stadt Zürich verlieh ihm 1962 den Filmpreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Schweiz)==&lt;br /&gt;
===Als Kameramann / Kamera-Assistent===&lt;br /&gt;
Wie sollen die schweizerischen Filmlieblinge aussehen? Kurzfilm (15 Minuten), 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nume nid gsprängt … aber geng hüh! Spielfilm (69 Minuten), 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S’Vreneli am Thunersee. Spielfilm (71 Minuten), 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was isch denn i mym Harem los? Spielfilm (90 Minuten), 1936/37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farinet / L’or dans la montagne. Spielfilm (91 Minuten), 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil, me mues halte rede mitenand. Spielfilm (95 Minuten), 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romeo und Julia auf dem Dorfe. Spielfilm (103 Minuten), 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die vorüberziehen … Spielfilm (104 Minuten), 1941/42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winzig simuliert. Spielfilm (94 Minuten), 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steibruch. Spielfilm (99 Minuten), 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matura-Reise. Spielfilm (106 Minuten), 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komödie um Erika. Werbekurzfilm (15 Minuten), 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturm. Spielfilm (99 Minuten), 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barry – moines du Mont Saint-Bernard. Spielfilm (107 Minuten), 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn d’Fraue wähle. Spielfilm (85 Minuten), 1958–1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelische Grausamkeit. Spielfilm (86 Minuten), 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nylonschlange. Spielfilm (81 Minuten), 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regie===&lt;br /&gt;
Grat am Himmel. Dokumentarfilm, 1947 (ausgezeichnet in Edinburgh und Bombay).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergkinder. Kurzfilm, 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusio. Kurzfilm (20 Minuten), 1949 (ausgezeichnet in Trient, Preis des alpinen Films).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diavolezza – Un film BP. Kurzfilm (14 Minuten), 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkliste der im Stadtarchiv Zürich vorhandenen Drehbücher Ritters. URL: amsquery.stadt-zuerich.ch/Dateien/0/D2992.pdf, Zugriff 12.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Complete Index To World Film. URL: www.citwf.com/person55658.htm, Zugriff: 17.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumont, Hervé: Geschichte des Schweizer Films. Spielfilme 1896–1965. Lausanne 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmdatenbank Felix Aeppli. URL: aeppli.ch/Film/Abf/X_CH_1950-1964_1.html, Zugriff: 17.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gautier, Michael: Ritter, Otto. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D9226.php, Zugriff: 12.11.2014. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Stadtarchiv Zürich, Nachlass: VII. 163. Otto Ritter (1917–1977), Kameramann und Drehbuchautor, Akten und Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Willy_Rippas</id>
		<title>Willy Rippas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Willy_Rippas"/>
				<updated>2015-01-05T13:13:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Willy Rippas nach Wilhelm Rippas&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Wilhelm Rippas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Wilhelm_Rippas</id>
		<title>Wilhelm Rippas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Wilhelm_Rippas"/>
				<updated>2015-01-05T13:12:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Willy Rippas nach Wilhelm Rippas&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Rippas&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Willy&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Wilhelm Rippas&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Willy&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1996 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=18&lt;br /&gt;
|TODESORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|BERUF=Spengler und Sanitär-Installateur&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landrat FDP&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|BILD=RippasW1914.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heirat 1937 mit Lisette Berta Rudin. Vier Töchter, ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Rippas absolvierte eine Lehre als Spengler und Sanitär-Installateur in Muttenz. Da er während der Krisenzeit der 1930er-Jahre keine Anstellung fand, gründete Rippas 1936 zusammen mit seiner Frau ein eigenes Geschäft, die Rippas AG in Ziefen. Im Jahr 1951 bestand Rippas die Meisterprüfung. &lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit war Rippas vor allem mit der Wasserversorgung in Ziefen beschäftigt und blieb bis ins hohe Alter Brunnmeister. Er war zwanzig Jahre lang Präsident des Brunnmeisterverbands Basel-Landschaft und Umgebung sowie dessen Ehrenpräsident. &lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1975 sass Rippas für die FDP im Landrat.&lt;br /&gt;
Daneben war er über sechzig Jahre lang in der Musikgesellschaft Ziefen aktiv und prägte den Verein als Vorstandsmitglied und Präsident: Für sein Engagement wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ehrenmitglied wurde er nach vierzigjähriger Mitgliedschaft, zeitweise im Vorstand, auch im Verband der Spenglermeister und Installateure von Baselland und Umgebung. Des Weiteren arbeitete er mehrere Jahre lang als Prüfungsexperte für Spengler und Sanitärinstallateure. Im Schweizerischen Berufsverband war er Mitglied der Bodenleitungskommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Landrats des Kantons BL: www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/parl-lk/lrmitgl_liste1832.pdf, Zugriff: 12.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesanzeigen. In: Basellandschaftliche Zeitung, 20.03.1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Rippas, Ziefen, 70jährig. In: Basellandschaftliche Zeitung, 10.09.1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Rippas-Rudin, Ziefen. Im Gedenken. In: Basellandschaftliche Zeitung, 06.04.1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, BioGen Zeitungsausschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Wilhelm_Rippas</id>
		<title>Wilhelm Rippas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Wilhelm_Rippas"/>
				<updated>2015-01-05T13:12:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Rippas&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Willy&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Wilhelm Rippas&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Willy&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1996 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=18&lt;br /&gt;
|TODESORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|BERUF=Spengler und Sanitär-Installateur&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landrat FDP&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Ziefen&lt;br /&gt;
|BILD=RippasW1914.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heirat 1937 mit Lisette Berta Rudin. Vier Töchter, ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Rippas absolvierte eine Lehre als Spengler und Sanitär-Installateur in Muttenz. Da er während der Krisenzeit der 1930er-Jahre keine Anstellung fand, gründete Rippas 1936 zusammen mit seiner Frau ein eigenes Geschäft, die Rippas AG in Ziefen. Im Jahr 1951 bestand Rippas die Meisterprüfung. &lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit war Rippas vor allem mit der Wasserversorgung in Ziefen beschäftigt und blieb bis ins hohe Alter Brunnmeister. Er war zwanzig Jahre lang Präsident des Brunnmeisterverbands Basel-Landschaft und Umgebung sowie dessen Ehrenpräsident. &lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1975 sass Rippas für die FDP im Landrat.&lt;br /&gt;
Daneben war er über sechzig Jahre lang in der Musikgesellschaft Ziefen aktiv und prägte den Verein als Vorstandsmitglied und Präsident: Für sein Engagement wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ehrenmitglied wurde er nach vierzigjähriger Mitgliedschaft, zeitweise im Vorstand, auch im Verband der Spenglermeister und Installateure von Baselland und Umgebung. Des Weiteren arbeitete er mehrere Jahre lang als Prüfungsexperte für Spengler und Sanitärinstallateure. Im Schweizerischen Berufsverband war er Mitglied der Bodenleitungskommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Landrats des Kantons BL: www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/parl-lk/lrmitgl_liste1832.pdf, Zugriff: 12.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesanzeigen. In: Basellandschaftliche Zeitung, 20.03.1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Rippas, Ziefen, 70jährig. In: Basellandschaftliche Zeitung, 10.09.1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Rippas-Rudin, Ziefen. Im Gedenken. In: Basellandschaftliche Zeitung, 06.04.1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, BioGen Zeitungsausschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Heinrich_Moser</id>
		<title>Heinrich Moser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Heinrich_Moser"/>
				<updated>2015-01-05T13:04:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Heini Moser nach Heinrich Moser&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Moser&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Heinrich&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Heini&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=29&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Langenbruck&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1999&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=05&lt;br /&gt;
|TODESTAG=01&lt;br /&gt;
|TODESORT=Matzendorf&lt;br /&gt;
|BERUF=Schweizer Meister Nordische Kombination (Langlauf/Skisprung), Deltaflug-Pionier&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Langenbruck&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Hans Moser und der Elisabeth, geborene Hartmann. Heirat mit Margarita Egli. Ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heini Moser war ein ambitionierter Wintersportler und gehörte zu den besten Schweizer Langläufern und Skispringern seiner Generation. Er war Mitglied des Ski-Clubs Langenbruck und der Nationalmannschaft und holte mehrere Regionalmeistertitel. Höhepunkt seiner sportlichen Karriere war der Schweizermeistertitel in der Nordischen Kombination (Langlauf-Skisprung) 1969. Im selben Jahr nahm Moser auch am ersten Engadin-Skimarathon teil und trat auch in den folgenden Jahren regelmässig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moser war zudem ein Delta-Flug-Pionier. Er war Mitglied des Hängegleiter-Clubs Nordwestschweiz und des Delta-Clubs Falk. Er hielt mehrere Distanzrekorde, erreichte mit seinen Clubs mehrere Titel als Schweizerischer Inter-Club-Meister (zuletzt 1996) und erlangte den Senioren-Europameistertitel. Zudem vertrat er die Schweiz an den Delta-Weltmeisterschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heini Moser verunglückte bei einem Delta-Flug auf der Oberen Wängi in Matzendorf im Mai 1999 tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft durch die Gemeinde Langenbruck, 12.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken: Heini Moser-Egli, Langenbruck. In: Basellandschaftliche Zeitung, 08.05.1999. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1999. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/mai1999-htm.287763.0.html, Zugriff: 06.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zivilstandsnachrichten. In: Basellandschaftliche Zeitung, 07.05.1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Heini_Moser</id>
		<title>Heini Moser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Heini_Moser"/>
				<updated>2015-01-05T13:04:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Franziska Schürch verschob die Seite Heini Moser nach Heinrich Moser&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Heinrich Moser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Bohuslav_Martin%C5%AF</id>
		<title>Bohuslav Martinů</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Bohuslav_Martin%C5%AF"/>
				<updated>2015-01-05T12:25:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Martinů&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Bohuslav&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SORTIERNAME=Martinu Bohuslav&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=08&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Polička (heute Tschechien)&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1959&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=08&lt;br /&gt;
|TODESTAG=27&lt;br /&gt;
|TODESORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BERUF=Komponist&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Tschechien und USA&lt;br /&gt;
|BILD=MartinuB1890.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Ferdinand Martinů (Schuster, Turm- und Brandwächter) und der Karolina. Heirat 1931 mit Charlotte Quennehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bohuslav Martinů wurde als jüngstes von drei Kindern im böhmischen Polička geboren und wohnte dort mit seiner Familie im Glockenturm der Jakobskirche. Als Siebenjähriger erhielt er seinen ersten Violinunterricht. Nach seinem ersten öffentlichen Auftritt wurde dem 16-Jährigen 1906 mit Hilfe des Stadtrats die Aufnahme ans Prager Konservatorium ermöglicht. Im Schuljahr 1909/10 verliess er die Violinklasse und studierte stattdessen Orgel und Komposition. Zweimal wurde er wegen «unverbesserlicher Nachlässigkeit» vom Konservatorium verwiesen. Nach seiner zweiten Verweis begann er an der Oper «La Mort de Tintagiles», an Liedern und Klavierstücken zu schreiben. Claude Debussy war ihm in seinen frühen Jahren eine wichtige Inspirationsquelle. Das Violindiplom holte Martinů 1912 nach, ein Jahr später komponierte er sein erstes Ballett «Noc». Er spielte im Orchester der Tschechischen Philharmonie die zweite Violine. Während des Ersten Weltkriegs zog er sich nach Polička zurück und unterrichtete an der dortigen Musikschule Violine. Anfang 1919 wurde seine «Tschechische Rhapsodie» uraufgeführt – sein erster grösserer Erfolg. Von 1920 bis 1923 war er ständiges Mitglied der Tschechischen Philharmonie. &lt;br /&gt;
Martinů zog 1923 nach Paris, wo er bis 1940 blieb. Zunächst lernte er bei Albert Roussel, von Igor Strawinsky und Arthur Honegger liess er sich ebenfalls inspirieren. Er kam in Kontakt mit jungen Komponisten, mit denen er die Gruppe Les Constructeurs bildete. Sein Schaffen wurde zwischen 1927 und 1929 stark vom Jazz beeinflusst. Zu dieser Zeit begannen sich auch Verlage für ihn zu interessieren. Zwischen 1927 und 1932 schuf Martinů siebzig neue Werke. Ab 1930 begann er auch tschechisch-volkstümliche Elemente in seine Kompositionen aufzunehmen. Zudem wandte er sich dem Concerto Grosso zu. Zwischen 1931 und 1936 schuf er die grosse Bühnentrilogie «Splaicek, Hry o Marii und Divadlo za branou». Im Jahr 1936 lerne er Paul Sacher kennen, in dessen Auftrag er einige Werke komponierte. Aus diesem Kontakt ergab sich eine lebenslange Freundschaft. Die Arbeit an seinem Lieblingswerk, der Oper «Juliette», schloss er 1937 ab. Sie wurde 1938 in Prag uraufgeführt. &lt;br /&gt;
Kurze Zeit nach der Besetzung von Paris durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg wanderte Martinů nach Amerika aus, wo er bis 1953 blieb. Dort schrieb er neue Symphonien und lernte Albert Einstein kennen, für den er die «Five Madrigal Stanzas» komponierte. Nach einem zweijährigen Aufenthalt (1953–1955) in Nizza reiste Martinů nochmals in die USA. 1956 kehrte er schliesslich nach Europa zurück. Der Schönenberg bei Pratteln wurde zu seinem Hauptwohnsitz. Eines seiner erfolgreichsten Werke, «Gilgamesch», wurde 1958 unter der Leitung von [[Paul Sacher|Paul Sacher]] vom Basler Kammerchor und Orchester uraufgeführt. Martinů hatte das Werk [[Maja Sacher-Stehlin|Maja Sacher]] gewidmet. &lt;br /&gt;
1958 wurde eine Krebserkrankung diagnostiziert. Innerhalb von nur vier Monaten komponierte Martinů elf neue Werke, vorwiegend Auftragsarbeiten aus der Tschechoslowakei. Seine letzte Komposition – «The Prophecy of Isaiah», der Musikschule in Polička gewidmet, die inzwischen seinen Namen trug – vollendete er im Sanatorium in Liestal. Bohuslav Martinů starb am in Liestal und wurde auf dem Schönenberg begraben. 1978 erfolgte die Überführung seiner Überreste nach Polička. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Bohuslav Martinů hat ein umfangreiches und vielfältiges Werk hinterlassen. Es umfasst Orchesterwerke, Konzerte, Opern, Ballette, Vokalmusik und Klavier- und Kammermusik. Es ist im Halbreich-Verzeichnis erfasst und nummeriert. Eine vollständige Übersicht findet sich auf der Website des Bohuslav Martinů Institutes, URL: database.martinu.cz/works/public_index/, Zugriff 20.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Halbreich, Harry: Bohuslav Martinů. Werkverzeichnis und Biografie. 2. Aufl. Mainz 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marketa, Maurova: Martinůs Geburtsstübchen auf dem Kirchenturm in Polička. Sendung Radio Prag vom 10.11.2001. URL: www.radio.cz/de/rubrik/tourist/martinus-geburtsstuebchen-auf-dem-kirchenturm-in-policka, Zugriff: 12.06.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martinů, Charlotte: Mein Leben mit Bohuslav Martinů. Prag 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacher, Paul: Bohuslav Martinů, Nachruf. Basel 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Fritz_Lieb</id>
		<title>Fritz Lieb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Fritz_Lieb"/>
				<updated>2015-01-05T11:33:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Lieb&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Fritz&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1892 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=06&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Rothenfluh&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1970&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=11&lt;br /&gt;
|TODESTAG=06&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Assyriologe, Theologe, Slawist, Professor für Dogmatik und Theologiegeschichte&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Grossrat SP&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Hans Rudolf Lieb (Pfarrer) und der Louise, geborene Fischli. Heirat 1923 mit Ruth Staehelin. Ein Sohn, zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Lieb wurde in Rothenfluh als zweites von drei Kindern geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters zog die Familie nach Basel. Als auch die Mutter wenige Jahre später starb, kam er in die Obhut von Verwandten.&lt;br /&gt;
Lieb besuchte das Humanistische Gymnasium in Basel. Ab 1912 studierte er Assyriologie in Basel und Berlin. Unter dem Einfluss von Leonhard Ragaz und Hermann Kutter, den Führern der religiös-sozialen Bewegung, wechselte er zum Theologiestudium, das er 1918 in Basel abschloss. Während des Ersten Weltkriegs war Lieb in der religiös-sozialen Bewegung von Leonhard Ragaz aktiv und schloss sich der sozialistischen Studentengruppe und der Arbeiterjugend an. 1915 wurde er Mitglied der SP. Er setzte sich für den Beitritt zur Dritten Internationalen ein und begann sich intensiv mit dem Marxismus zu beschäftigen. 1917 beteiligte er sich an öffentlichen Protesten gegen Krieg und Waffenhandel, was ihn für kurze Zeit ins Gefängnis brachte. 1918 engagierte sich Lieb auch aktiv im Landesstreik.&lt;br /&gt;
Nach seiner Ordination zum Pfarrer absolvierte er 1921 sein Vikariat in Safenwil bei Karl Barth. Im Jahr 1923 promovierte Lieb an der Universität Basel über «Baader und Kant». Die Habilitation folgte 1924 ebenfalls in Basel über «Franz von Baaders Frühentwicklung». Anschliessend war Lieb von 1925 bis 1930 Privatdozent an der Universität Basel. 1930 erhielt Lieb die Ehrendoktorwürde von der Universität Basel.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr ereilte ihn den Ruf auf eine ausserordentliche Professur für östliches Christentum in Bonn. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde er jedoch wieder abgesetzt, da er sich im Widerstand engagiert hatte. Nach seiner Entlassung ging er nach Clamart bei Paris und arbeitete zwischen 1934 und 1937 unter anderem als Gründer der Freien deutschen Akademie und in der Volksfrontbewegung. Zudem war er von 1929 bis 1936 zusammen mit Nikolaj Berdjajew Herausgeber der Zeitschrift «Orient und Occident».&lt;br /&gt;
Lieb kehrte 1937 nach Basel zurück und hatte bis 1958 eine ausserordentliche und bis 1962 eine ordentliche Professur für Dogmatik und Theologiegeschichte inne. Von 1947 bis 1948 war er zudem Gastprofessor für osteuropäische Kirche an der Humboldt-Universität in Berlin.&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte sich Lieb auch politisch. Von 1938 bis 1953 sass er für die SP im Basler Grossen Rat. Zusammen mit Eduard Behrens gründete er 1938 die antifaschistische Zeitung «Schweizer Zeitung am Sonntag», die bereits ein Jahr später vom Bundesrat verboten wurde, weil sie eine Belastung für die schweizerische Aussenpolitik sei. Ab Mitte der 1940er-Jahre war Lieb zudem Ersatzrichter am Basler Appellationsgericht und Mitglied der Kommission des Humanistischen Gymnasiums sowie der Kuratel der Universität Basel.&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 wurde er zum Vorsitzenden der neu gegründeten Gesellschaft Schweiz-Sowjetunion gewählt und war Präsident der Bewegung gegen atomare Aufrüstung. Sein Aufenthalt in Berlin 1947/48 änderte Liebs Einstellung zum Kommunismus: 1950 distanzierte er sich in einer Grossratssitzung explizit und öffentlich von diesem. &lt;br /&gt;
Lieb war seit den 1920er-Jahren eifriger Sammler von Kunst, Büchern und Gesteinen; 1951 schenkte er seine umfassende russisch-slawische Bibliothek (ungefähr 13'000 Monografien, Periodika und Handschriften) der Universitätsbibliothek Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Franz Baaders Jugendgeschichte. Die Frühentwicklung eines Romantikers. Habilitations-Schrift an der Universität Basel, München 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das westeuropäische Geistesleben im Urteile russischer Religionsphilosophie. Tübingen 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ukraine. Tübingen 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geistige Gesicht des Bolschewismus. Bern/Leipzig 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ und Antichrist im Dritten Reich. Der Kampf der Deutschen Bekenntniskirche. Paris 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Russland unterwegs. Der russische Mensch zwischen Christentum und Kommunismus. Bern 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbsterfassung des russischen Menschen im Werke Dostojewskijs und Solowjew. Berlin 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christentum und Marxismus. Die Kirche im Übergang von kapitalistischer zu proletarischer Diktatur. Berlin 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Christen und der Kommunismus. München 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Abdankungsfeier Reden: Fritz Lieb 10. Juni 1892 – 6. November 1970. Ruth Lieb-Staehelin 9. Juni 1900 – 4. November 1986. Basel 1987. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle, Rudolf: Orientalist – Theologe – Politiker – Geologe – Sammler: Fritz Lieb (1892–1970). Zu seinem hundertsten Geburtstag am 10. Juni 1992. In: Uni Nova, Nr. 66, Basel 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buess, Eduard: Lieb, Fritz. In: Neue Deutsche Biographie. URL: www.deutsche-biographie.de/pnd118971662.html, Zugriff: 29.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasche, Ernst: Fritz Lieb. 1892–1970. Separatdruck aus den Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. Basel 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanyar Becker, Helena: Lieb, Fritz. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D10735.php, Zugriff 29.04.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel, Nachlass Fritz Lieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel, Biogr. Lieb, Fritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Basel UB, Kartensammlung. Portr. BS Lieb F1819, 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Erich_Hausmann</id>
		<title>Erich Hausmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Erich_Hausmann"/>
				<updated>2015-01-05T11:21:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Hausmann&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Erich&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
20.10.1915 in Basel&lt;br /&gt;
† 04.11.2008 in Jerusalem&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=20&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Basel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2008&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=11&lt;br /&gt;
|TODESTAG=04&lt;br /&gt;
|TODESORT=Jerusalem&lt;br /&gt;
|BERUF=Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=israelitisch&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=HausmannE_1915.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Leopold Hausmann (Religionslehrer, Zoologe) und der Rosa, geborene Grass. Heirat 1951 mit Lilly Dzialoszynski. Sechs Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Hausmann wuchs in Basel auf, wo er nach Abschluss der Elementarstufe das Humanistische Gymnasium besuchte. Er schrieb sich an der Universität Basel für das Studium der Geschichte, Romanistik und lateinischen Philologie ein, das er nach einem Aufenthalt in Paris 1938 mit dem Mittelschullehrerdiplom abschloss.&lt;br /&gt;
Hausmann war bereits als Jugendlicher aktiv in diversen jüdischen Organisationen wie zum Beispiel der Aguda-Gruppe Basel. 1938 leitete er ein Erholungslager für jüdische Kinder aus Deutschland in Allschwil. Im November desselben Jahres, noch während seiner einjährigen pädagogischen Ausbildung am Lehrerseminar in Basel, übernahm er die Betreuung und Erziehung von 50 Kindern aus dem jüdischen Waisenhaus in Frankfurt. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Hilfswerk für Emigrantenkinder (SHEK) baute er in Buus ein Kinderheim im Haus Aufgent auf. Nach Kriegsausbruch wurde das Kinderheim im ehemaligen Hotel Waldeck in Langenbruck untergebracht. Zwischen 1939 und 1945 leistete Hausmann abwechselnd Militärdienst, leitete das Haus in Langenbruck und engagierte sich in der Bildung und Erziehung der Heimzöglinge. Es gelang ihm, für die meisten von ihnen in der unmittelbaren Umgebung des Heims Ausbildungsplätze bei Handwerkern und Bauern zu finden. &lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges versuchte er als Mittelschullehrer in Basel eine Anstellung zu finden, was ihm aber aufgrund der Sabbatregeln, die er befolgen wollte, verwehrt wurde. In der Folge nahm er verschiedene Stellen in Frankreich im Dienst des Oeuvre de Secours aux Enfants (OSE) an: 1947 leitete er das Heim Fontenay-aux-Roses bei Paris, von 1947 bis 1957 übernahm er die Leitung des Heims Taverny, danach wechselte er an die Ecole Normale Juive in Paris. 1960 wurde er an die Jüdische Schule nach Zürich berufen. Er arbeitete mit in der Israelitischen Religionsgemeinschaft Zürich (IRG) und  vertrat diese von 1962 bis 1985 innerhalb des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) als Delegierter. Von 1973 bis 1992 präsidierte er den Verband jüdischer Lehrer und Kantoren der Schweiz. &lt;br /&gt;
Bereits als junger Erzieher in Buus und auch in späteren Jahren als Lehrer an der Jüdischen Schule in Zürich setzte er sich für die Vereinbarkeit von weltlicher Bildung und jüdisch-orthodoxer Lebensweise ein. Davon zeugt auch seine rege Vortragstätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Isabel Koellreuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
Barak und andere jüdische Erzählungen und Sagen aus ferner und jüngster Vergangenheit. Ausgewählt und bearbeitet von Erich A. Hausmann. Zürich 1973. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geheimnis für Amos und andere jüdische Erzählungen und Sagen aus ferner und jüngster Vergangenheit. Ausgewählt und bearbeitet von Erich A. Hausmann. Basel 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinéni. Erinnerungen eines jüdischen Pädagogen. Ein Bericht aus bewegter Zeit. Basel 1996. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ährenlese. Ausgewählte Aufsätze und ein Vortrag. Zürich 1999. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Hausmann, Erich A., Kurzbiografie. In: Archiv für Zeitgeschichte, Zürich, Bestandsbeschreibung. URL: www.afz.ethz.ch/bestaende/e889766bb8bf4f9b8e5c0b08b4414fc9.pdf, Zugriff: 15.06.2013. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Archiv für Zeitgeschichte, Zürich. NL Erich A. Hausmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Friedrich_Gysin</id>
		<title>Friedrich Gysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Friedrich_Gysin"/>
				<updated>2015-01-05T11:18:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Gysin&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Friedrich&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=11&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=30&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2003&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=02&lt;br /&gt;
|TODESTAG=16&lt;br /&gt;
|TODESORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BERUF=Journalist, Schriftsetzer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Liestal&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Sohn des Hans Gysin und der Hanna, geborene Tanner. Heirat 1962 mit Christine Zehntner. Drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Gysin wurde in Liestal geboren und besuchte dort die Schule. Danach absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Schriftsetzer in Gelterkinden. Anschliessend betätigte er sich zwei Jahre als Schiffsjunge in der Hochseeschifffahrt. Ab 1961 arbeitete er als Schriftsetzer bei der Druckerei Lüdin AG.&lt;br /&gt;
Ausserdem war er Journalist und schrieb zu lokalen und regionalen Themen in der «Basellandschaftlichen Zeitung» und anderen Medien. Unter dem Kürzel ‹fgy› und als ‹Pierrot› berichtete er unter anderem von der Fasnacht. Gysin galt auch als Experte in Eisenbahnfragen: 1992 veröffentlichte er ein Buch zur Geschichte der Sissach-Gelterkinden-Bahn, gefolgt von einer Darstellung der Geschichte der Waldenburgerbahn im Jahr 2000. Gysin war jahrelanges Mitglied des Liestaler Fasnachtskomitees und Gründungsmitglied der Zunft zum Stab. Zudem engagierte er sich von 1958 bis 1978 als Wachtmeister in der Pikett-Kommandogruppe der Liestaler Feuerwehr.&lt;br /&gt;
Gysin verstarb 2003 in Liestal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Die Waldenburgerbahn. Fotos von Christian Zellweger. Waldenburg 1986–1990.&lt;br /&gt;
Sissach–Gelterkinden–Bahn 1891–1916. Zusammen mit Erich Buser und Eugen Schwarz. Gelterkinden 1992.&lt;br /&gt;
Waldenburgerbahn: die Schmalspurbahn im Baselbieter Jura. Olten 2000.&lt;br /&gt;
Waldenburgerbahn Dampflok Nr. 5 «G. Thommen» 1902–2002. 100 Jahre «G. Thommen» – eine Dampflokomotive feiert ihr Jubiläum. Waldenburg 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar 2003. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/feb2003-htm.274751.0.html., Zugriff: 13.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestorben. Friedrich Gysin. In: Basellandschaftliche Zeitung, 21.02.2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Adelheid_Duvanel-Feigenwinter</id>
		<title>Adelheid Duvanel-Feigenwinter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Adelheid_Duvanel-Feigenwinter"/>
				<updated>2015-01-05T11:15:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Duvanel-Feigenwinter&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Adelheid&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=Feigenwinter&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=04&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=23&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Basel&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1996&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=07&lt;br /&gt;
|TODESTAG=08&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Schriftstellerin und Malerin&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Frau&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Reinach&lt;br /&gt;
|BILD=Duvanel_Adelheid1936.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tochter des [[Georg Feigenwinter|Georg Feigenwinter]] (Strafgerichtspräsident) und der Elisabeth, geborene Lichtenhahn. Heirat mit Joseph Duvanel (Kunstmaler). Eine Tochter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adelheid Feigenwinter wuchs als ältestes von vier Kindern zuerst in Pratteln und danach in Liestal auf. Ihr Vater war streng katholisch, während die aus der Stadt stammende Mutter protestantisch war. In der Schule und auch innerhalb der Familie galt Feigenwinter als Wunderkind: Schon früh schrieb sie eigene Geschichten, sie zeichnete und malte viel. Aufgrund einer psychischen Erkrankung verbrachte sie als junge Erwachsene immer wieder Zeit in psychiatrischen Kliniken.&lt;br /&gt;
Als junge Frau begann sie unter dem Pseudonym Judith Januar im Feuilleton der «Basler Nachrichten» eigene Texte zu publizieren. Sie besuchte die Kunstgewerbeschule in Basel und machte eine Lehre als Textilzeichnerin. Nach ihrer Heirat mit dem Kunstmaler Joseph Duvanel arbeitete sie als Büroangestellte und als Mitarbeiterin in einem Meinungsforschungsinstitut, um das Budget des Künstlerhaushalts aufzubessern. Zusammen mit Mann und Tochter lebte sie um 1968/69 während einiger Zeit auf Formentera, der kleinsten Baleareninsel. Während ihrer Ehe beschränkte sie sich auf das Schreiben, das Malen nahm sie erst nach der Trennung wieder auf. &lt;br /&gt;
Duvanel-Feigenwinter schrieb vorwiegend Prosaminiaturen. Ihre Erzählungen, die nach 1980 im Luchterhand-Verlag publiziert wurden, handeln von Menschen – vor allem Frauen und Kinder – am Rande der Gesellschaft, von gescheiterten Existenzen. Duvanels literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet und gesellschaftlich anerkannt, sie galt bereits zu Lebzeiten als bedeutende Schweizer Autorin. Diese Anerkennung stand in einem starken Kontrast zu ihrem finanziell und psychisch prekären Alltag.&lt;br /&gt;
Duvanel nahm sich in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 1996 das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Isabel Koellreuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
1981: Kleiner Basler Kunstpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984: Kranichsteiner Literaturpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987: Literaturpreis der Stadt Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988: Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995: Gastpreis des Kantons Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Merkwürdige Geschichten aus Basel (mit Felix Feigenwinter und Gunild Regine Winter). Basel 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wände, dünn wie Haut. Basel 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brillenmuseum. Erzählungen. Darmstadt 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna und ich. Erzählungen. Darmstadt 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verschwundene Haus. Erzählungen. Darmstadt 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadenfrist. Erzählungen. Frankfurt am Main 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brieffreundin. Erzählungen. München 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Frühlingstag. Erzählungen. München 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Hute meiner Mutter. Erzählungen. Zürich 2004. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Duvanel, Adelheid. In: Autorenverzeichnis der Stiftung Bibliomedia. URL: www.bibliomedia.ch/de/autoren/Duvanel_Adelheid/160.html, Zugriff: 16.09.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duvanel, Adelheid. In: Literapedia Bern. URL: www.literapedia-bern-ch/Duvanel,_Adelheid, Zugriff: 16.09.2014. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feigenwinter, Felix: Persönliche Erinnerungen an meine Schwester Adelheid Duvanel-Feigenwinter (1936–1996). URL: felix-feigenwinter-basel.over-blog.de/article-erinnerung-an-meine-schwester-adelheid-duvanel-feigenwinter-45057328.html, Zugriff: 16.09.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofer, Susanne: «… irgendeine Bedeutung, die niemand begreift». Die Kinderfiguren im Werk Adelheid Duvanels. Unveröffentlichte Lizentiatsarbeit an der Universität Bern. Bern 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krayfuss, Gudrun S.: Scherezadel. Eine Basler Autorin wird entdeckt. Reflexionen zu Leben und Schaffen von Adelheid Duvanel. Basel 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wände, dünn wie Haut. Zeichnungen und Gemälde der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel. Ausstellungskatalog der Stiftung für Schweizerische Naive Kunst und Art Brut im Museum im Lagerhaus St. Gallen, St. Gallen 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel, Basler Literarisches Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Karl_Glatt</id>
		<title>Karl Glatt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Karl_Glatt"/>
				<updated>2015-01-05T11:14:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Glatt&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Karl&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=08&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=01&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Magden&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2003&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=04&lt;br /&gt;
|TODESTAG=27&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Kunstmaler&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Wittwil&lt;br /&gt;
|BILD=GlattK1912.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Gustav Glatt (Schreiner) und der Maria, geborene Gisin. Heirat 1942 mit Lucie Notz. Eine Tochter, ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Glatt wurde als zweites von fünf Kindern in Magden geboren. 1919 zog die Familie nach Birsfelden, wo Glatt die Schule besuchte. 1927 begann er eine Grafikerlehre in Basel, 1928 wechselte er an die Gewerbeschule Basel, wo er Mal- und Zeichenunterricht nahm. 1929 reiste Glatt nach Wien, wo er von 1932 bis 1934 Malerei an der Akademie der bildenden Künste studierte. Dort wurde Glatt Meisterschüler bei Karl Sterrer und begann, sich mit dem deutschen Expressionismus auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
1937 kehrte er nach Basel zurück, wo er sich niederliess und Freundschaft mit dem Basler Maler Coghuf (alias Ernst Stocker) schloss, der ihm ein wichtiger Mentor wurde. Im selben Jahr hatte er auch seine erste Ausstellung in Birsfelden. In den 1940er-Jahren gehörte Glatt gemeinsam mit Max Kämpf, Gustav Stettler und Joos Hutter zu den Basler ‹Graumalern›, die sich insbesondere mit Alltagsmotiven in grautoniger Malweise auseinandersetzten. &lt;br /&gt;
1943 und 1945 erhielt Glatt das Eidgenössische Kunststipendium. Zusammen mit [[Frank Weiss|Frank Weiss]] und Max Kämpf war er 1948 Mitbegründer der Basler Künstlergruppe Kreis 48. Glatt war auch an der Ausstellung der Gruppe von 1950 in der Kunsthalle Basel beteiligt. Zudem zeigte er seine Werke an den Jahresausstellungen der Kunsthalle Basel sowie an Wettbewerben des Kunstkredits Basel-Stadt. In den 1950er- und 1960er-Jahren nahmen seine Bilder Bezug zum Werk des deutschen Malers Max Beckmann und der dem Expressionismus nahestehenden Basler Künstlergruppe Rot-Blau. Ab 1956 besass Glatt ein Haus im jurassischen Froidevaux, wo viele seiner Landschaftsbilder entstanden. 1958 verliess er den Kreis 48 und trat der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA) bei. 1961 wurde er vom Bundesrat in die eidgenössische Kunstkommission berufen, der er bis 1964 angehörte.&lt;br /&gt;
Glatt blieb auch in seinem Spätwerk dem expressionistischen Stil treu, wobei er sich in den 1970er-Jahren auch zunehmend von der Pop Art und dem Werk Pablo Picassos beeinflussen liess. 1986 hatte er eine grosse Einzelausstellung im Berliner Innovations- und Gründerzentrum (BIG) und 1988 erhielt er den Kunstpreis der «Basler Zeitung». Anlässlich seines achtzigsten Geburtstags stellte die Kunsthalle Basel 1992/93 seine Werke aus. Im Jahr 1995 erhielt er den Preis für bildende Kunst des Kantons Basel-Landschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Folgende Sammlungen besitzen Werke von Karl Glatt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum.&lt;br /&gt;
Kunstsammlung des Kantons Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
Kunstsammlung des Kantons Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
Museum.BL, Liestal.&lt;br /&gt;
Kunstmuseum Olten.&lt;br /&gt;
Kunstmuseum Thun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Raum sind zwei grosse Wandbilder zu sehen: &lt;br /&gt;
Odysseus an den Klippen der Phäaken. Wandbild, Eingangshalle des Kollegiengebäudes der Universität Basel, 1968.&lt;br /&gt;
Wandbild, Pausenplatz der Sekundarschule Kleinhüningen, Basel, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nach Themen geordnete Werkliste findet sich unter URL: karl-glatt.art-people.ch/HTML/kg_start.htm, Zugriff: 13.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft durch Glatts Tochter Aglaya Sander, Lörrach, Betreiberin der Website karl-glatt.art-people.ch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellung Berliner Innovations- und Gründerzentrum: Der Schweizer Maler Karl Glatt. Werke von 1950–1985. Berlin 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biografie von Karl Glatt in: art-people.ch, 2012. URL: karl-glatt.art-people.ch/HTML/Biografie/biografie_them.htm, Zugriff: 26.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hardmeier, Daniela: Glatt, Karl. In: SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. URL: www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=4002165, Zugriff: 19.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Glatt. URL: www.karlglatt.ch/index.php/vita.html, Zugriff: 19.08.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellein, Thomas: Karl Glatt zum 80. Geburtstag. Basel 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeifer, Tadeus: Karl Glatt zum 90. Geburtstag. Die Fülle der Welt. In: Basler Zeitung, 31.07.2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeifer, Tadeus: Zum Tode des Malers Karl Glatt. Die Fülle der Welt. In: Basler Zeitung, 29.04.2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Johann_Friedrich_Sch%C3%A4r</id>
		<title>Johann Friedrich Schär</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Johann_Friedrich_Sch%C3%A4r"/>
				<updated>2014-12-23T12:07:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Schär&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Johann&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Friedrich&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1846 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=21&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Höchstetten&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1924&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=09&lt;br /&gt;
|TODESTAG=25&lt;br /&gt;
|TODESORT=Muttenz&lt;br /&gt;
|BERUF=Lehrer, Professor für Handelswissenschaften und Buchhaltung&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Heimatort: Basel und Trubschachen&lt;br /&gt;
|BILD=Schaer1846.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Friedrich Schär (Käser) und der Katharina, geborene Rüfenacht (Käserin). Erste Heirat 1866 mit Anna Elisabeth Werren († 1887). Zweite Heirat 1891 mit Eleonore de Seeger. Neun Kinder aus erster Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Schär besuchte im Anschluss an verschiedene Primarschulen die Sekundarschule in Zollbrück. Danach absolvierte er das Lehrerseminar in Münchenbuchsee und wurde 1865 mit neunzehn Jahren Primarlehrer in Wattenwil (BE). Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich in den Vereinen des Dorfs und bildete sich zum Mittelschullehrer weiter. 1869 wurde er als Hauptlehrer für Physik und Chemie ans bernische Lehrerseminar in Münchenbuchsee berufen. Zwischen 1870 und 1874 arbeitete er als Gastwirt und Käsehändler, nahm danach aber wieder eine Anstellung als Sekundarlehrer in Bischofszell an, wo er 1875 auch Rektor wurde. Von 1880 bis 1882 war er dann Direktor der Mädchensekundarschule in Biel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 siedelte Schär nach Basel über und wurde Lehrer für Handelswissenschaften an der Oberen Realschule und später an der kantonalen Handelsschule. Dies blieb er bis 1903. Ebenfalls 1882 wurde er Mitglied des Basler Allgemeinen Konsumvereins, den er bald auch präsidierte. Von 1892 bis 1903 war er auch Präsident des Verbands Schweizerischer Konsumvereine. Schär gilt als Pionier der Schweizerischen Genossenschaftsbewegung. Von 1891 bis 1893 und 1896 bis 1903 sass er für die FDP im Basler Grossen Rat. Er war darüber hinaus Mitgründer der Basler Kantonalbank und Mitglied des Bankrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schär wurde 1903 an der Universität Zürich erster Professor für Handelswissenschaften der Schweiz. Bereits 1906 wechselte er als ordentlicher Professor für Buchhaltung, Organisation und Zahlungsverkehr an die Handelshochschule Berlin. Er gilt als einer der Begründer der akademischen Betriebswirtschaftslehre und verfasste zahlreiche wegweisende Werke. Für ihn als Betriebsökonom stand nicht die Gewinnmaximierung im Zentrum, vielmehr ging es ihm darum, die Differenz zwischen den Kosten der Produzenten und dem Preis für die Konsumenten möglichst tief zu halten. 1904 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich und 1923 jene der Universität Köln verliehen.&lt;br /&gt;
Nach seiner Emeritierung 1919 kehrte er in die Schweiz zurück und liess sich in der neu erbauten Siedlung Freidorf in Muttenz nieder. Johann Friedrich Schär verstarb 1924 in Muttenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Huber-Schär Handbuch der Kontorpraxis. Berlin 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Handelsbetriebslehre. Leipzig 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik des Bankgeschäfts. 4. Aufl., Berlin 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bank im Dienste des Kaufmanns. 3. Aufl., Leipzig 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsgenossenschaft Freidorf. In: Bodenreform 33 (1922), S. 167–171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserinnerungen. Basel 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufmännische Unterrichtsstunden. System Schär-Langenscheidt. Vollständiger Lehrgang für den Selbstunterricht. Berlin 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache und doppelte Buchhaltung. 8. Aufl., Berlin 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchhaltung und Bilanz. Auf wirtschaftlicher, rechtlicher und mathematischer Grundlage für Juristen, Ingenieure, Kaufleute und Studierende der Betriebswirtschaftslehre. 6. Aufl., Berlin 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Burren, Susanne: Pionier der Handelswissenschaften. Zur Autobiographie von Johann Friedrich Schär. In: Arni, Caroline et al. (Hg.): Der Eigensinn des Materials. Erkundungen sozialer Wirklichkeit. Frankfurt a. M. 2007, S. 191–204.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dettwiler, Walter: Schär, Johann Friedrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D14811.php, Zugriff: 18.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Schär zum Gedenken. 21. März 1846 – 25. September 1924. Schweizerischer Konsum-Verein, Jg. 46, Nr. 12 (1946).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto, Hanns-Günther: Johann Friedrich Schär und die moderne deutschsprachige Betriebswirtschaftslehre. Basel 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Dr. Joh. Friedr. Schär. In: Genossenschaftliches Volksblatt, 03.10.1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Joh. Friedrich Schär. In: Nationalzeitung, 26.09.1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. J. F. Schär. In: Neue Zürcher Zeitung, 30.09.1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneider, Dieter: Schär, Johann Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 22 (2005), S. 526f. URL: www.deutsche-biographie.de/pnd118748327.html, Zugriff: 18.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum hundertsten Geburtstag von Professor Dr. h. c. Johann Friedrich Schär. In: National-Zeitung, 21.03.1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Samuel_Preiswerk</id>
		<title>Samuel Preiswerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Samuel_Preiswerk"/>
				<updated>2014-12-23T11:58:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Preiswerk&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Samuel&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1799&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=19&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Rümlingen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1871&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=01&lt;br /&gt;
|TODESTAG=13&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Pfarrer, Lehrer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=PreiswerkS1799.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Alexander Preiswerk (Lehrer, Pfarrer) und der Anna Maria, geborene Burckhardt. Erste Heirat 1824 mit Charlotte Hopf († 1825). Zweite Heirat 1826 mit Augusta Faber. Ein Sohn aus erster Ehe. Acht Söhne, vier Töchter aus zweiter Ehe. &lt;br /&gt;
Samuel Preiswerk wurde als zweites von drei Kindern in Rümlingen geboren. Unterrichtet wurde er von seinem Vater und bestand 1817 das Magisterexamen. Er studierte in Basel, Tübingen und Erlangen bis 1821 Theologie. Danach folgte ein Vikariat in Benken, bevor er ab 1824 als Pfarrer am Basler Waisenhaus tätig war. In dieser Zeit begann er mit dem Verfassen erster Gedichte und Liedertexte. Ab 1828 war Preiswerk Lehrer für Hebräisch im Basler Missionshaus. Von 1830 bis 1833 amtete er als Pfarrer in Muttenz, wurde aber aufgrund der Trennungswirren aus politischen Gründen abgesetzt: Er hatte sich geweigert, revolutionsfreundliche Gebete zu verlesen, und deswegen Morddrohungen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete Preiswerk als Geschichtslehrer. 1834 begann er, alttestamentliche Exegese und orientalische Sprachen an der École de Théologie de Société Évangélique de Genève zu unterrichten. Daneben gab Preiswerk eine französische Hebräisch-Grammatik heraus. 1837 kehre er nach Basel zurück, habilitierte 1839 und wurde Privatdozent an der Universität in biblischer Philologie. Von 1838 bis 1843 publizierte er die Zeitschrift «Das Morgenland» und unterstützte darin die Idee der Besiedlung Palästinas durch die Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Preiswerk 1839 Gemeiner Helfer (Stellvertreter), 1840 Zweiter Helfer und ab 1845 Pfarrer zu St. Leonhard in Basel. 1859 wählte ihn der Grosse Rat zum Antistes der Basler Kirche am Basler Münster.&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Prediger war Preiswerk ein talentierter Liederdichter. Zwei seiner Freunde gaben seine Lieder 1844 anonym heraus. Die zweite Auflage gab Preiswerk selbst heraus und ein paar seiner Lieder wurden in Gemeindegesangsbüchern aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grammaire hébraïque précédé d’un précis historique sur la langue hébraïque. Genf 1838.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Morgenland. Altes und Neues für Freunde der Heiligen Schrift. Eine Monatsschrift, Basel 1838–1843. (Herausgeber und Autor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelischer Liederkranz aus älterer und neuerer Zeit. Basel 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Geist und die christliche Kirche. In: Zur Verantwortung des christlichen Glaubens. 2. Aufl., Basel 1862, S. 214–233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preiswerk, Peter A.: Preiswerk, Samuel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D10790.php, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preiswerk, Samuel. In: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 26 (1888), S. 552. URL: www.deutsche-biographie.de/sfz38549.html, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raith, Michael: Samuel Preiswerk. In: Der Reformation verpflichtet. Gestalten und Gestalter in Stadt und Landschaft Basel aus fünf Jahrhunderten. Basel 1979, S. 91–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum Preiswerk. URL: www.stroux.org/patriz_f/stPr_f/Pr16_f.pdf und www.stroux.org/patriz_f/stPr_f/Pr62_f.pdf, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedächtnis an Antistes Sam. Preiswerk, mit Leichenrede von J. R. Respinger und Liedern des Verstorbenen. Basel 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Samuel_Preiswerk</id>
		<title>Samuel Preiswerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Samuel_Preiswerk"/>
				<updated>2014-12-23T11:57:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Preiswerk&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Samuel&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1799&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=09&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=19&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Rümlingen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1871&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=01&lt;br /&gt;
|TODESTAG=13&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Pfarrer, Lehrer, Dozent, Antistes, Liederdichter&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=PreiswerkS1799.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Alexander Preiswerk (Lehrer, Pfarrer) und der Anna Maria, geborene Burckhardt. Erste Heirat 1824 mit Charlotte Hopf († 1825). Zweite Heirat 1826 mit Augusta Faber. Ein Sohn aus erster Ehe. Acht Söhne, vier Töchter aus zweiter Ehe. &lt;br /&gt;
Samuel Preiswerk wurde als zweites von drei Kindern in Rümlingen geboren. Unterrichtet wurde er von seinem Vater und bestand 1817 das Magisterexamen. Er studierte in Basel, Tübingen und Erlangen bis 1821 Theologie. Danach folgte ein Vikariat in Benken, bevor er ab 1824 als Pfarrer am Basler Waisenhaus tätig war. In dieser Zeit begann er mit dem Verfassen erster Gedichte und Liedertexte. Ab 1828 war Preiswerk Lehrer für Hebräisch im Basler Missionshaus. Von 1830 bis 1833 amtete er als Pfarrer in Muttenz, wurde aber aufgrund der Trennungswirren aus politischen Gründen abgesetzt: Er hatte sich geweigert, revolutionsfreundliche Gebete zu verlesen, und deswegen Morddrohungen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete Preiswerk als Geschichtslehrer. 1834 begann er, alttestamentliche Exegese und orientalische Sprachen an der École de Théologie de Société Évangélique de Genève zu unterrichten. Daneben gab Preiswerk eine französische Hebräisch-Grammatik heraus. 1837 kehre er nach Basel zurück, habilitierte 1839 und wurde Privatdozent an der Universität in biblischer Philologie. Von 1838 bis 1843 publizierte er die Zeitschrift «Das Morgenland» und unterstützte darin die Idee der Besiedlung Palästinas durch die Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Preiswerk 1839 Gemeiner Helfer (Stellvertreter), 1840 Zweiter Helfer und ab 1845 Pfarrer zu St. Leonhard in Basel. 1859 wählte ihn der Grosse Rat zum Antistes der Basler Kirche am Basler Münster.&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Prediger war Preiswerk ein talentierter Liederdichter. Zwei seiner Freunde gaben seine Lieder 1844 anonym heraus. Die zweite Auflage gab Preiswerk selbst heraus und ein paar seiner Lieder wurden in Gemeindegesangsbüchern aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grammaire hébraïque précédé d’un précis historique sur la langue hébraïque. Genf 1838.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Morgenland. Altes und Neues für Freunde der Heiligen Schrift. Eine Monatsschrift, Basel 1838–1843. (Herausgeber und Autor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelischer Liederkranz aus älterer und neuerer Zeit. Basel 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Geist und die christliche Kirche. In: Zur Verantwortung des christlichen Glaubens. 2. Aufl., Basel 1862, S. 214–233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preiswerk, Peter A.: Preiswerk, Samuel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D10790.php, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preiswerk, Samuel. In: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 26 (1888), S. 552. URL: www.deutsche-biographie.de/sfz38549.html, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raith, Michael: Samuel Preiswerk. In: Der Reformation verpflichtet. Gestalten und Gestalter in Stadt und Landschaft Basel aus fünf Jahrhunderten. Basel 1979, S. 91–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbaum Preiswerk. URL: www.stroux.org/patriz_f/stPr_f/Pr16_f.pdf und www.stroux.org/patriz_f/stPr_f/Pr62_f.pdf, Zugriff: 11.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedächtnis an Antistes Sam. Preiswerk, mit Leichenrede von J. R. Respinger und Liedern des Verstorbenen. Basel 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Bildung und Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler</id>
		<title>Paul Vosseler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler"/>
				<updated>2014-12-23T11:52:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Vosseler&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Paul&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1890 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=20&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gelterkinden&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1979 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=12&lt;br /&gt;
|TODESTAG=19&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Geograf, Lehrer, Professor und Leiter des Geografischen Instituts der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Christian Vosseler (Sekundarlehrer) und der Maria, geborene Keiser. Erste Heirat 1917 mit Rosa Gantenbein († 1943). Zweite Heirat 1944 mit Maria Zwicky. Ein Sohn, eine Tochter aus erster Ehe. Zwei Söhne aus zweiter Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Vosseler besuchte die Primarschule in Basel und danach zunächst das Humanistische Gymnasium und dann bis zur Matur die Obere Realschule, wo sein Vater als Lehrer arbeitete. 1911 erwarb Vosseler das Primarlehrerpatent des Lehrerseminars Basel und begann ein Geografiestudium an der Universität Basel. Das Mittellehrerdiplom erwarb er 1913 und bestand 1915 das Oberlehrerexamen. Daneben arbeitete er bereits ab 1913 als Lehrer an der Basler Knabensekundarschule. Von 1918 bis 1955 unterrichtete er an der Unteren Realschule und nach dem Erwerb des Oberlehrerexamens am Realgymnasium in Basel.&lt;br /&gt;
1917 promovierte Vosseler bei Gustav Braun über die Morphologie des Aargauer Juras und habilitierte 1926 bei Hugo Hassinger im selben Themenbereich. 1930 erhielt Vosseler den Lehrauftrag für Länderkunde an der Universität Basel und war von 1936 bis 1947 ausserordentlicher Professor. Das Geografische Institut leitete er interimistisch von 1947 bis 1961. Vosseler beschäftigte sich mit der Geologie der Region Basel und publizierte einen Leitfaden für den Geografieunterricht. Zudem war er Mitbegründer und Präsident der Geographisch-Ethnologischen Gesellschaft Basels sowie von 1931 bis 1934 Präsident des Verbands Schweizerischer Geographischer Gesellschaften. Ferner war er von 1944 bis 1946 Präsident der Gesellschaft Schweiz-Sowjetunion. Vosseler publizierte als Autor geografischer Fachliteratur zahlreiche Monografien und Artikel, insbesondere in der Zeitschrift «Der Schweizer Geograph». Seine umfangreiche Fotosammlung mit geografischen und volkskundlichen Motiven aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern befindet sich im Staatsarchiv Basel-Landschaft. Weitere Fotos sowie Vosselers Manuskripte befinden sich im Handschriften-Archiv der Universitätsbibliothek Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Morphologie des Aargauer Tafeljura. Dissertation Universität Basel, Basel 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aargauer Jura. Versuch einer länderkundlichen Darstellung. Habilitation Universität Basel, Aarau 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts-, Verkehrs- und Handels-Geographie der Schweiz. Zürich 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitteleuropa (ausser Deutsches Reich), Osteuropa in Natur, Kultur und Wirtschaft. Potsdam 1933.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Einführung in die Geologie der Umgebung von Basel. In 12 Exkursionen. Mit einer kurzen Übersicht der Geologie der Schweiz. Basel 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz. Leitfaden für den Geographie-Unterricht. Basel 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relief von Landschaftstypen. In: Der Schweizer Geograph, Bd. 22, H. 6 (1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweiz. Braunschweig 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis aller Veröffentlichungen in: Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Jg. 1, H. 2 (1960), S. 58–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Bd. 1, H. 1/2, (1960), S. 56–296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft durch Sohn Martin Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opferkuch, Dieter M. und Hartmut Leser: Mensch-Umwelt-Wissenschaft Geographie. In: Regio Basiliensis, Jg. 53, H. 1/2 (2012), S. 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosseler, Martin: Aus Paul Vosselers Leben, 20.3.1890–19.12.1979. In: Korrespondenzblatt / Geographisch-ethnologische Gesellschaft Basel, Jg. 9, Nr. 1 (1980), S. 2–4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichers, Hermann: Vosseler, Paul. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D44531.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel, NL 328 Nachlass Paul Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, PA 6290, Vosseler Paul (1890–1979), Fotosammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler</id>
		<title>Paul Vosseler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Paul_Vosseler"/>
				<updated>2014-12-23T11:52:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Vosseler |VORNAME1=Paul |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1890  |GEBURTSMONAT=03 |GEBURTSTAG=20 |GE…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Vosseler&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Paul&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1890 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=03&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=20&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gelterkinden&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1979 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=12&lt;br /&gt;
|TODESTAG=19&lt;br /&gt;
|TODESORT=Basel&lt;br /&gt;
|BERUF=Geograf, Lehrer, Professor und Leiter des Geografischen Instituts der Universität Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Basel&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Christian Vosseler (Sekundarlehrer) und der Maria, geborene Keiser. Erste Heirat 1917 mit Rosa Gantenbein († 1943). Zweite Heirat 1944 mit Maria Zwicky. Ein Sohn, eine Tochter aus erster Ehe. Zwei Söhne aus zweiter Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Vosseler besuchte die Primarschule in Basel und danach zunächst das Humanistische Gymnasium und dann bis zur Matur die Obere Realschule, wo sein Vater als Lehrer arbeitete. 1911 erwarb Vosseler das Primarlehrerpatent des Lehrerseminars Basel und begann ein Geografiestudium an der Universität Basel. Das Mittellehrerdiplom erwarb er 1913 und bestand 1915 das Oberlehrerexamen. Daneben arbeitete er bereits ab 1913 als Lehrer an der Basler Knabensekundarschule. Von 1918 bis 1955 unterrichtete er an der Unteren Realschule und nach dem Erwerb des Oberlehrerexamens am Realgymnasium in Basel.&lt;br /&gt;
1917 promovierte Vosseler bei Gustav Braun über die Morphologie des Aargauer Juras und habilitierte 1926 bei Hugo Hassinger im selben Themenbereich. 1930 erhielt Vosseler den Lehrauftrag für Länderkunde an der Universität Basel und war von 1936 bis 1947 ausserordentlicher Professor. Das Geografische Institut leitete er interimistisch von 1947 bis 1961. Vosseler beschäftigte sich mit der Geologie der Region Basel und publizierte einen Leitfaden für den Geografieunterricht. Zudem war er Mitbegründer und Präsident der Geographisch-Ethnologischen Gesellschaft Basels sowie von 1931 bis 1934 Präsident des Verbands Schweizerischer Geographischer Gesellschaften. Ferner war er von 1944 bis 1946 Präsident der Gesellschaft Schweiz-Sowjetunion. Vosseler publizierte als Autor geografischer Fachliteratur zahlreiche Monografien und Artikel, insbesondere in der Zeitschrift «Der Schweizer Geograph». Seine umfangreiche Fotosammlung mit geografischen und volkskundlichen Motiven aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern befindet sich im Staatsarchiv Basel-Landschaft. Weitere Fotos sowie Vosselers Manuskripte befinden sich im Handschriften-Archiv der Universitätsbibliothek Basel-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Morphologie des Aargauer Tafeljura. Dissertation Universität Basel, Basel 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aargauer Jura. Versuch einer länderkundlichen Darstellung. Habilitation Universität Basel, Aarau 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts-, Verkehrs- und Handels-Geographie der Schweiz. Zürich 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitteleuropa (ausser Deutsches Reich), Osteuropa in Natur, Kultur und Wirtschaft. Potsdam 1933.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Einführung in die Geologie der Umgebung von Basel. In 12 Exkursionen. Mit einer kurzen Übersicht der Geologie der Schweiz. Basel 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz. Leitfaden für den Geographie-Unterricht. Basel 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relief von Landschaftstypen. In: Der Schweizer Geograph, Bd. 22, H. 6 (1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweiz. Braunschweig 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis aller Veröffentlichungen in: Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Jg. 1, H. 2 (1960), S. 58–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Annaheim, Hans et al. (Hg.): Geographische Studien. Paul Vosseler zu seinem 70. Geburtstag, 20.03.1960. In: Regio Basiliensis. Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde, Bd. 1, H. 1/2, (1960), S. 56–296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft durch Sohn Martin Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opferkuch, Dieter M. und Hartmut Leser: Mensch-Umwelt-Wissenschaft Geographie. In: Regio Basiliensis, Jg. 53, H. 1/2 (2012), S. 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vosseler, Martin: Aus Paul Vosselers Leben, 20.3.1890–19.12.1979. In: Korrespondenzblatt / Geographisch-ethnologische Gesellschaft Basel, Jg. 9, Nr. 1 (1980), S. 2–4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichers, Hermann: Vosseler, Paul. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D44531.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Basel, NL 328 Nachlass Paul Vosseler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Basel-Landschaft, PA 6290, Vosseler Paul (1890–1979), Fotosammlung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Helmuth_Mahrer</id>
		<title>Helmuth Mahrer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Helmuth_Mahrer"/>
				<updated>2014-12-23T11:34:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME= |VORNAME1= |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR= |GEBURTSMONAT= |GEBURTSTAG= |GEBURTSORT= |TODESJAHR=…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=&lt;br /&gt;
|VORNAME1=&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=&lt;br /&gt;
|TODESTAG=&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Kurt_Burgunder</id>
		<title>Kurt Burgunder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Kurt_Burgunder"/>
				<updated>2014-12-23T09:26:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Burgunder-Hufschmid |VORNAME1=Kurt |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1926  |GEBURTSMONAT=05 |GEBURT…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Burgunder-Hufschmid&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Kurt&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1926 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=05&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=12 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Liestal&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2010 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=03&lt;br /&gt;
|TODESTAG=08&lt;br /&gt;
|TODESORT=Sissach&lt;br /&gt;
|BERUF=Bäcker, Versicherungsangestellter&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Bürgerrat, Gründer Schwimmclub Liestal und Eishockeyclub Sissach&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Heimenhausen (BE) und Sissach&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Otto Burgunder (Bäcker) und der Bertha, geborene Kern. Zweite Heirat mit Heidi Hufschmid. Eine Tochter aus erster Ehe. Zwei Söhne aus zweiter Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Burgunder absolvierte nach der Schulzeit eine Lehre als Bäcker-Konditor und sollte nach einem Aufenthalt in der Romandie die Bäckerei des Vaters an der Kanonengasse in Liestal übernehmen. Er trat jedoch bei der Versicherungsgesellschaft der Berner Allgemeinen (heute Allianz) als Aussendienstmitarbeiter ein. Aufgrund des grossen Kundenzuwachses wurde ihm 1974 die Leitung der Generalagentur der Berner Allgemeinen an der Poststrasse in Liestal übertragen, die er bis 1991 führte. &lt;br /&gt;
Burgunder engagierte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit vor allem im Sport. Er war 1949 Mitgründer des Sportclubs Liestal. Der aktive Schwimmer und Eishockeyspieler beteiligte sich im polysportiven Verein auch als Leichtathlet und Handballspieler. 1944 wurde Burgunder Schweizermeister im Crawlschwimmen. Wegen warmen Wintern und kalten Sommern war weder das Schwimmen im Freibad noch das Eishockeyspielen auf dem Orisweiher auf Natureis möglich. Der Sportclub führte die Abteilungen Schwimmen und Eishockey dennoch weiter, in der Erwartung, dass ein Hallenbad und eine Kunsteisbahn gebaut würden. Burgunder wurde erster Präsident der Schwimmabteilung. Er lebte mittlerweile in Sissach und setzte sich dort erfolgreich für die Verwirklichung einer Kunsteisbahn ein. Als Mitglied und Initiator des Baus war er mehrere Jahre Präsident der Betriebsgenossenschaft der Kunsteisbahn Sissach. 1953 war er Mitgründer des Eishockeyclubs Sissach sowie Verwaltungsratsmitglied und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Zudem leitete er beim Schweizerischen Eishockeyverband die Delegation der Schweizerischen Eishockey-Nationalmannschaft und wurde Ehrenmitglied der Swiss Ice Hockey. Der Bau des Hallenbads Gitterli 1974 ermöglichte erstmals regelmässiges Training. Burgunder wurde aktiver Tennisspieler und zwischenzeitlich auch Präsident des Tennisclubs Sissach. &lt;br /&gt;
Als Bürgerrat und Bürgerratspräsident prägte er die Gemeinde Sissach von 1978 bis 1984 massgeblich. Burgunder engagierte sich von 1985 bis 1995 auch im Vorstand der Alterssiedlung Sissach.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Autorin:&lt;br /&gt;
Manuela Nipp&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auskunft Einwohnerdienste Sissach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft Markus Burgunder, Sissach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft Fritz Epple, Liestal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskunft Christian Wieser, Genossenschaft Alterssiedlung Sissach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenmitgliedschaft. In: Swiss Ice Hockey. URL: myhockey.swiss-icehockey.ch/soap/webservice.php?displayMode=view_club_details&amp;amp;lang=&amp;amp;categoryView=1&amp;amp;clubid=398, Zugriff: 14.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte. In: Alterssiedlung Sissach. URL: www.alterssiedlung-sissach.ch/geschichte/, Zugriff: 14.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte. In: Eishockeyclub Zunzgen-Sissach. URL: www.ehc-zs.ch/geschichte, Zugriff: 14.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte. In: Schwimmclub Liestal. URL: www.scliestal.ch/geschichte.html, Zugriff: 14.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 2010. In: Chronik Kanton Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/maerz2010-htm.312775.0.html, Zugriff: 14.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachruf Kurt Burgunder (von Markus Burgunder zur Verfügung gestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Rolf_Eberenz</id>
		<title>Rolf Eberenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Rolf_Eberenz"/>
				<updated>2014-12-23T09:11:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Eberenz |VORNAME1=Rolf |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1922 |GEBURTSMONAT= |GEBURTSTAG= |GEBURTSO…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Eberenz&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Rolf&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schaffhausen&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=2010&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=&lt;br /&gt;
|TODESTAG=&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Unternehmer&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landratspräsident FDP&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet, zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Eberenz absolvierte eine kaufmännische Lehre in der Metallbranche und arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in der Chemie- und Rohstoffindustrie in Zürich. 1960 liess er sich in Basel nieder und gründete die Firma Petrofer AG, die als Werksvertretung verschiedener internationaler Unternehmen Rohstoffe wie Petroleum- und Metallprodukte vertrieb. 1972 verlegte er sein Unternehmen von Basel nach Reinach.&lt;br /&gt;
Rolf Eberenz war Mitglied der FDP. Im Januar 1972 wurde er zum ersten Präsidenten des neugegründeten Reinacher Einwohnerrates gewählt. Ab 1979 war er Mitglied des Landrats, wirkte 1986/1987 als dessen Vizepräsident und wurde im Juli 1987 zum Landratspräsidenten gewählt. Im Juni 1994 trat er aus gesundheitlichen Gründen aus dem Landrat zurück. Neben seiner politischen und unternehmerischen Tätigkeit präsidierte Rolf Eberenz für zwölf Jahre die reformierten Kirchengemeinde Reinach und für acht Jahre den Kirchenverband des Birsecks. Im April 2003 wurde er am Kulturapéro von der Gemeinde Reinach mit einem Preis ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Rolf Eberenz. In: Nordschweiz Basler Volksblatt, Nr. 149, 2. Juli 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik für den Monat Januar 1972. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jan1972-htm.292677+M56f00c100a5.0.html, Zugriff: 20.03.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik für den Monat Juli 1987. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft.  URL: www.baselland.ch/jul1987-htm.290167.0.html, Zugriff: 20.03.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landratsprotokoll vom 23. Juni 1994. In: Chronik des Kantons Basel-Landschaft. URL: www.baselland.ch/jan1997-htm.289988.0.html, Zugriff: 20.03.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über uns. In: Homepage der Petrofer. URL: www.petrofer.ch/about.php?pageType=about&amp;amp;language=ger, Zugriff: 20.03.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv (SWA), Dokumentensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Georges_Knopf</id>
		<title>Georges Knopf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Georges_Knopf"/>
				<updated>2014-12-23T08:48:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Faktenkasten |NACHNAME=Knopf |VORNAME1=Georges |VORNAME2= |GEBURTSNAME= |SPITZNAMEN= |ALIAS1= |ALIAS2= |GEBURTSJAHR=1903  |GEBURTSMONAT= |GEBURTSTAG= |GEBURT…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Knopf&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Georges&lt;br /&gt;
|VORNAME2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1903 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1993 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=&lt;br /&gt;
|TODESTAG=&lt;br /&gt;
|TODESORT=&lt;br /&gt;
|BERUF=Adjunkt Allgemeiner Consumverein&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=Landratspräsident CVP&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georges Knopf war Besitzer des Restaurants Central und in Oberwil im Haus ‹zum Gempenblick› wohnhaft. Zudem war er als Adjunkt des Allgemeinen Consumvereins (ACV) tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knopf rückte 1946 für den verstorbenen Arnold Vogt-Gürtler als CVP Mitglied in den Baselbieter Landrat nach. Zu Beginn seiner Amtszeit war er für mehrere Jahre Mitglied der Petitionskommission, später befasste er sich vor allem mit Verkehrsfragen. In diesem Zusammenhang war er Mitglied der Kommissionen der Waldenburger Bahn, der Vollziehungsverordnung betreffend Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr, der Stopstrassen (Präsident), des Ausbaus des schweizerischen Hauptstrassennetzes sowie der Strassenbau- und der Motorfahrzeugkommission. Innerhalb seiner Amtszeit war er zudem zweimal Präsident der Kantonalbank-Rechnungskommission und während sechs Jahren Mitglied des Landratsbüros. 1956 bis 1957 stand er dem Landrat als Präsident vor. Neben seiner politischen Aktivitäten war Knopf Mitglied des Zentralkomitees des Eidgenössischen Musikverbandes und zwischen 1943 und 1980 neben Hans Tschanz und Franz Duttweiler auch Präsident des Musikverbandes Baselland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Miriam Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Georges Knopf, Oberwil. In: Basler Volksblatt, 22.06.1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikverband beider Basel 2007: Verbandsgeschichte. URL: mvbb.ch/index.php/menu-verband-geschichte. Zugriff: 28.10.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altoberwil.ch: Quartier Strallen-Drissel. URL: www.altoberwil.ch/Unterwaegs-zOberwil/Quartier-Stallen-Drissel/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizer Wirtschaftsarchiv Basel, Biogr. Knopf, Georges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Anna_Margaretha_Br%C3%BCderlin</id>
		<title>Anna Margaretha Brüderlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Anna_Margaretha_Br%C3%BCderlin"/>
				<updated>2014-12-22T12:18:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Brüderlin&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Anna&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Margaretha&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=Margareta, Margrit oder Anne Marie&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|ALIAS3=Anne Marie&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=02&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=14&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Muttenz-Schweizerhalle&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1976&lt;br /&gt;
|TODESMONAT=05&lt;br /&gt;
|TODESTAG=05&lt;br /&gt;
|TODESORT=Bern&lt;br /&gt;
|BERUF=Mitarbeiterin beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), Flüchtlingshelferin, Vorkämpferin für das Pflegekinderwesen&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Frau&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tochter des Johann Emil Brüderlin (Landwirt) und der Anna Barbara, geborene Lüchinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs zog Anna Margaretha Brüderlin nach Bern, wo sie ab 1944 im Rang einer Dienstchefin beim Zentralsekretariat des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) arbeitete. Zunächst beaufsichtigte sie die Unterbringung von Flüchtlingsmüttern mit Kleinkindern in Schweizer Familien. Später leitete sie das Büro für Flüchtlingskinder. 1947/48 war sie für die Unterbringung von Flüchtlingskindern verantwortlich. In den Nachkriegsjahren nahm das Arbeitsvolumen ab. Ende 1948 wurde beschlossen, sowohl die Unterbringung von Kindern in Schweizer Familien als auch die Kindertransporte in die Schweiz im Frühling 1949 einzustellen. Daraufhin verliess Brüderlin das SRK.&lt;br /&gt;
Im Rahmen ihrer Arbeit beim SRK hatte Brüderlin festgestellt, dass es im Verdingkinderwesen – der staatlich organisierten Fremdplatzierung von Kindern in Pflegefamilien – erhebliche Missstände gab. Der kriegsbedingte Mangel an Arbeitskräften hatte insbesondere in der Landwirtschaft zu einer Akzentuierung der Lage geführt: Die Arbeitsbelastung der fremdplatzierten, zum Teil elternlosen Kinder nahm zu. Seit dem Sommer 1944 erschütterten in diesem Zusammenhang mehrere Skandale die Schweiz. Brüderlin nahm mit dem Berner Schriftsteller Carl Albert Loosli und anderen sozialpolitisch fortschrittlich orientierten Personen Kontakt auf und verfasste ein Exposé zur Lage der Verdingkinder in der Schweiz. Die Aufgabe der Fremdplatzierungen von Kindern sollte in ihrem Konzept durch eine von kantonalen und Gemeindebehörden unbeeinflusste, gemeinnützige, materiell und politisch unabhängige Organisation übernehmen. 1946 berief sie mehrere Konferenzen in Bern und in Zürich ein, an denen sich interessierte Persönlichkeiten aus allen Teilen der deutschen Schweiz auf der Grundlage ihres Exposés berieten und den Aufbau der neuen Organisation vorantrieben. Die Aufgabe der Fremdplatzierungen wurde schliesslich der Stiftung Pro Juventute überantwortet, womit sie ihren ursprünglichen Trägerinnen und Trägern aus der Hand genommen wurde. Im Frühjahr 1947 zog sich Brüderlin zurück. &lt;br /&gt;
Es ist unklar, was Brüderlin nach 1949 beruflich unternahm. Ihre Todesanzeige 1976 bezeichnet sie als «gewesene Sekretärin von Liestal BL, geb. 1893, ledig». &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Erwin Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Zivilstandsnachrichten. In: Der Bund, 09.05.1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auskünfte==&lt;br /&gt;
Auskunft durch Zivilstandesamt Kreis Liestal, 18.08.2009.&lt;br /&gt;
Nicole Windlin an Erwin Marti: Swiss Red Cross, mit Berichten ehemaliger Mitarbeiterinnen Anne Marie Brüderlins, 03.04.2012.&lt;br /&gt;
Gespräch mit Alfred Oberer, Liestal, 18.09.2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Literaturarchiv, Bern, C. A. Loosli, Korrespondenz mit Anna Margaretha Brüderlin sowie Beilage, L Ms B/Aq 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exposé über die einheitliche Betreuung aller schweizerischen Verding- und Pflegekinder durch eine Organisation, welche unabhängig von Gemeinden und Kantonen diese Aufgabe nach neuen Direktiven übernimmt (siebenseitiges Typoskript). Bern, September 1945. Beilage zur Korrespondenz Brüderlins mit C. A. Loosli, Schweizerisches Literaturarchiv SLA, Bern, L Ms B/Aq 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Protokolle und Berichte des Zentralsekretariats des SRK 1942–1948, Bde. 82 und 83, J2.15, Bundesarchiv, Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitszeugnis für Margrit Brüderlin, erstellt von M. Jöhr, Zentralsekretärin SRK, Kinderhilfe, 30.04.1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]] [[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ruedi_Walter</id>
		<title>Ruedi Walter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Ruedi_Walter"/>
				<updated>2014-12-19T15:49:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Häfeli&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Hans&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Rudolf&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SORTIERNAME=Walter Ruedi&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=Ruedi Walter&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1916 &lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=12&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Solothurn&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1990 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=06&lt;br /&gt;
|TODESTAG=16&lt;br /&gt;
|TODESORT=Binningen&lt;br /&gt;
|BERUF=Schauspieler&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=&lt;br /&gt;
|BILD=WalterR1916.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Rudolf Häfeli (Vertreter) und der Pauline, geborene Furter (Gesangs- und Klavierlehrerin). Heirat mit Irène Camarius (Marthe Irène Liechti). Eine Tochter, ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Rudolf Häfeli, später unter dem Namen Ruedi Walter bekannt, wurde 1916 in Solothurn geboren. Als er fünf Jahre alt war, zog die Familie nach Basel. Dort besuchte er die Primarschule, das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium und schliesslich die Handelsschule, die er mit der Handelsmatura abschloss. Er begann eine Lehre in einer Firma für Bäcker- und Konditorenbedarf; als diese Konkurs ging, zog er nach Frankreich. Nach dem Besuch der Sorbonne und verschiedener Sprachschulen in Paris arbeitete er als Volontär und später Sachbearbeiter beim Teegrossisten Twining Crossfield in London. 1939 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er zunächst als Mitarbeiter der Werbeabteilung der Firma Maggi in Kempthal angestellt war. Im August 1939 wurde Ruedi Walter im Zuge der Mobilmachung zum Aktivdienst eingezogen. Da er noch kein halbes Jahr bei Maggi angestellt war, wurde ihm deswegen gekündigt. Ende 1940 erhielt er eine neue Stelle bei Maggi: Er übernahm die Büroleitung des Depots in Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit nahm Ruedi Walter Schauspielunterricht bei Eva Bernoulli und Gustav Hartung sowie Sprech- und Gesangsunterricht bei Margit von Tolnai. Zwischen 1941 und 1943 spielte er zahlreiche kleinere Rollen, unter anderem am Stadttheater Basel. Ab 1943 spielte er mit Alfred Rasser im Cabaret Kaktus und von 1948 bis 1950 im Cabaret Cornichon. Dort lernte er Margrit Rainer kennen, mit der er sich schliesslich vom Cabaret ab- und dem Mundarttheater zuwandte. Mit Rainer verband ihn eine lebenslange Zusammenarbeit, etwa in Musicals wie der «Kleinen Niederdorf-Oper» oder ab 1955 in der Radiosendung «Spalebärg 77a. Bis Ehrsams zum schwarze Kaffi». Ruedi Walter spielte ab 1952 auch in zahlreichen Schweizer Filmen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 und 1986 erhielt er den Prix Walo und 1984 wurde ihm der Hans-Reinhart-Ring der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur verliehen.&lt;br /&gt;
1990 verstarb Ruedi Walter in Binningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Roman Seifert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Filmografie von Ruedi Walter findet sich in der Internet Movie Database. URL: www.imdb.com/name/nm0910131/, Zugriff: 04.12.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Der Schauspieler Ruedi Walter starb in Basel. In: Basler Zeitung, 18.06.1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gautier, Michael: Walter, Ruedi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D9257.php, Zugriff: 04.12.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhardt, Ernst (Hg.): Ruedi Walter. Spuren eines Schauspielerlebens. Basel 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staub, Mats: Ruedi Walter. In: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz. Zürich 2005, Bd. 3, S. 2047f. URL: tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Ruedi_Walter, Zugriff: 04.12.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter, Ruedi. In: Internet Movie Database. URL: www.imdb.com/name/nm0910131/, Zugriff: 04.12.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Alfred_Vogel</id>
		<title>Alfred Vogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://tstpersonenlexikon.bl.ch/Alfred_Vogel"/>
				<updated>2014-12-19T15:38:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Franziska Schürch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Faktenkasten&lt;br /&gt;
|NACHNAME=Vogel&lt;br /&gt;
|VORNAME1=Alfred&lt;br /&gt;
|VORNAME2=Max&lt;br /&gt;
|GEBURTSNAME=&lt;br /&gt;
|SPITZNAMEN=&lt;br /&gt;
|ALIAS1=&lt;br /&gt;
|ALIAS2=&lt;br /&gt;
|GEBURTSJAHR=1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSMONAT=10&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG=26&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Aesch&lt;br /&gt;
|TODESJAHR=1996 &lt;br /&gt;
|TODESMONAT=10&lt;br /&gt;
|TODESTAG=01&lt;br /&gt;
|TODESORT=Feusisberg&lt;br /&gt;
|BERUF=Kaufmann, Schriftsteller, Pionier der Naturheilkunde, Gründer der Bioforce AG, Basel&lt;br /&gt;
|INSTITUTION=&lt;br /&gt;
|KONFESSION=reformiert&lt;br /&gt;
|GESCHLECHT=Mann&lt;br /&gt;
|HEIMATORT=Aesch&lt;br /&gt;
|BILD=VogelA1902.jpeg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des Achilles Vogel (Friseur, Bader) und der Josephina, geborene Bohrer. Erste Heirat 1927 mit Sophie Sommer (Lehrerin, † 1982). Zweite Heirat 1983 mit Denise Rütimann (Direktionssekretärin). Zwei Töchter aus erster Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Vogel wurde in Aesch geboren und wuchs dort auf. Schon in seiner Kindheit lernte er von seinem Vater und seiner Grossmutter vieles über die Fauna und Flora der Gegend. In seiner Jugend begann er sich für die Reformbewegung einzusetzen, wurde mit siebzehn Jahren Vegetarier, referierte über Rohkost und wurde aufgrund des Ersten Weltkriegs Pazifist. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und führte von 1920 bis 1932 ein Reformhaus in Basel, wo er auch sein erstes Labor für Kräuterheilkunde einrichte. An Kongressen und durch Studienaufenthalte bildete sich Vogel weiter und vertiefte seine Kenntnisse in organischer Chemie und in der Vitaminlehre. In den 1930er-Jahren eröffnete er weitere Reformhäuser in Bern, Solothurn und Zürich. Von 1929 bis 1931 publizierte er seine eigene Zeitschrift «Das Neue Leben», die später von «A. Vogels Gesundheitsnachrichten» ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 verlegte Vogel seinen Wohnort nach Speicher (AR), wo er eine Anerkennung als Naturarzt erhielt. Er war Präsident der dortigen Reformhaus-Gesellschaft und gründete 1935 das Laboratorium Bioforce in Trogen. Auf dem Hätschen in Teufen erwarb er 1937 ein ehemaliges Kinderheim, in dem sich von 1937 bis 1957 seine Wohnung sowie ein Kur- und Kinderheim, das Diätkurhaus Vogel und die Produktionsstätte für seine Heilpflanzen-Präparate befanden. Vogel stellte insbesondere Frischpflanzensäfte und -extrakte her. &lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist sein Werk «Der kleine Doktor» von 1952, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Die deutsche Ausgabe erscheint im Januar 2015 in der 73. Auflage. Neben seiner Arbeit als Naturarzt, Heilpflanzengärtner und Autor hielt Vogel Vorträge in Europa und reiste Ende der 1950er-Jahre in die USA, um sich weiteres Wissen anzueignen. 1952 erhielt er die Ehrendoktorwürde für medizinische Botanik der Universität Kalifornien, Los Angeles. 1953 entdeckte er bei Sioux Indianern in Süddakota die ihm noch unbekannte Echinacea purpurea (Roter Sonnenhut), die er später in der Schweiz anpflanzte und aus ihr eines seiner bekanntesten Präparate (Echinaforce) herstellte. &lt;br /&gt;
1960 wurde das Diätkurhaus Vogel in eine Naturheilpraxis umstrukturiert. Die Produktion der Heilpflanzen-Präparate wurde ab 1963 in der neuen Bioforce AG in Roggwil (TG) fortgesetzt, womit auch die Grossproduktion der Naturmedikamente begann (mit Niederlassungen in fünfzehn Ländern gehört sie heute zu den bedeutendsten Herstellerinnen von Naturheilmitteln und Reformprodukten). &lt;br /&gt;
Vogels Reisen führten ihn nach Asien, später Afrika (1969) und Ozeanien (1979), wo er sein Wissen vor allem im Kontakt mit indigenen Völkern erweiterte. In Montreal und Kapstadt eröffnete er die ersten Reformhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogel gilt als einer der erfolgreichsten Schweizer Naturärzte des 20. Jahrhunderts. Er bemühte sich insbesondere auch um die Anerkennung der naturheilkundlichen Erkenntnisse durch die akademische Medizin. 1976 wurde das Heimatmuseum in Aesch mit einer Ausstelung über Vogel eingeweiht und 1991 in Teufen das Alfred-Vogel-Museum eröffnet. Seit 1980 war Vogel Mitglied der International Academy of Biological Medicine und 1982 erhielt er die Priessnitz-Medaille der Deutschen Heilpraktikerschaft. Die Ehrenmitgliedschaft der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Erfahrungsmedizin (SAGEM) wurde ihm 1984 verliehen. Im selben Jahr gründete er die Alfred-Vogel-Stiftung, deren Zweck in der Weiterführung, Erhaltung und Förderung des naturheilkundlichen Gedankenguts des Stifters und der von ihm begründeten Betriebe vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autorin: Manuela Nipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (Auswahl)==&lt;br /&gt;
Kleiner Wegweiser für Lebensreform. Basel 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Leben. Monatliche Zeitschrift und Ratgeber über alle Gebiete der Lebensreform. Horgen 1929–1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung als Heilfaktor. Trogen 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Vogels Gesundheitsnachrichten. Monatsschrift für Naturheilkunde. Teufen 1943–.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Doktor. Eine bunte Zusammenfassung hilfreicher Ratschläge auf natürlicher Grundlage. Teufen 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leber als Regulator der Gesundheit. Aus dem Erfahrungsgut des Lebens. Teufen 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur als biologischer Wegweiser. Teufen 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs – Schicksal oder Zivilisationskrankheit? Teufen 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Aescher entdeckte den Sonnenhut. In: Basellandschaftliche Zeitung, 26.04.2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biografie Alfred Vogel. In: Gemeinde Aesch. URL: www.aesch.bl.ch/de/portrait/geschichte/?action=showinfo&amp;amp;info_id=3545, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pionier der Naturheilkunde. Getroffen: Dr. h. c. Alfred Vogel. In: Solothurner Zeitung, 22.12.1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häflinger, Lorenz: Gesundheit aus der Natur. Das Lebenswerk von Dr. h. c. Alfred Vogel. In: Baselbieter Heimatbuch, Bd. 19 (1993), S. 99–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräuterdoktor Vogel wird 90 Jahre alt. Alfred Vogels Leben im Dienst der Gesundheit führte (buchstäblich) zurück zu den Wurzeln. In: Schaffhauser Nachrichten, 02.07.1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenslauf Alfred Vogel. In: A. Vogel. URL: www.avogel.ch/de/avogel-welt/alfred-vogel/lebenslauf.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rieder, Bea: Alfred Vogel. Ernährungstherapeut und Pionier der Naturheilkunde. In: Appenzeller Kalender, Bd. 276, Trogen 1997, S. 109f. URL: retro.seals.ch/digbib/view?pid=apk-002:1997:276::265, Zugriff: 01.12.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinke, Hubert: Vogel, Alfred. In: Historisches Lexikon der Schweiz. URL: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D29931.php, Zugriff: 27.11.2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehnder, Ingrid: A. Vogel. Pionier der Naturheilkunde – seit 1923. Teufen 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Wirtschaftsarchiv, Basel, Biogr. Vogel, Alfred.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales und Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franziska Schürch</name></author>	</entry>

	</feed>